Münster-Gievenbeck bezwingt Schwelm und bleibt Spitze
So., 19.02.2012
TSC gibt den Takt vor
Knapp daneben: Vergeblich strecken sich hier Torsten Mühlemeier und Christian Großmann.
Münster -
„Spitzenreiter, Spitzenreiter“, jubelten lautstark die Volleyballer des TSC Münster-Gievenbeck, nachdem sie am Samstagabend gegen die Gäste von Rote Erde Schwelm einen nie gefährdeten 3:0-Sieg (25:16, 25:14, 25:14) erreicht hatten. Neu-Trainer Nils Kaufmann absolvierte seine fünfte Regionalligapartie als Verantwortlicher und relativierte nach dem Spiel ein wenig den Erfolg. „Wir waren wohl einen Tick zu gut vorbereitet und konnten dann nur die Hälfte einbringen“, scherzte der zufriedene 29-Jährige.
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Schwelm war nämlich, stark ersatzgeschwächt, nur zu siebt angetreten. „Rote Erde hat erhebliche personelle Probleme, drei Männer haben gefehlt. Das hat man im Spielverlauf gemerkt“, beschrieb Kaufmann das Dilemma der Gäste. Die boten im ersten Satz zumindest anfänglich - als sich beide Teams zahlreiche Fehler leisteten - noch Paroli, gingen sogar mit 5:3 in Führung. Als der TSC in die Partie gefunden hatte, wurde die Unterlegenheit der Gäste aber deutlich: Gievenbeck gelang die Wende und enteilte zusehends, am Ende des ersten Satzes stand es 25:16. Dabei reüssierte insbesondere Christian Gosmann mit seinen gefährlichen Aufschlägen, ihm gelang das ein oder andere Ass.
Im zweiten Durchgang blieben die Münsteraner in der Gievenbecker Mosaikhalle ebenfalls tonangebend. Dank einer soliden Blockarbeit und großer Genauigkeit erfreute sich der TSC einer komfortablen Führung, auch wenn man des Öfteren von eklatanten Schwelmer Schwächen in der Annahme profitierte. „Das haben wir souverän runtergespielt“, beschrieb Kaufmann den 25:14-Satzerfolg.
Im dritten und letzten Satz ließ Gievenbeck diese Souveränität jedoch zeitweise vermissen. „Da ist uns ein wenig die Spannung abgegangen“, befand Kaufmann, denn seine Truppe um Libero Nils Lydorf ließ nach schneller Führung die Gäste auf 12:11 herankommen, um dann abermals den Turbo anzuwerfen und Schwelm durch das finale 25:14 mit 3:0 auf die Heimfahrt zu schicken.
Lässigkeit mag Kaufmann ob der Deutlichkeit des Sieges nicht erkennen: „Dafür arbeiten wir zu gut, als dass uns das Stress machen würde. Wir werden das Spiel reflektieren und uns gut vorbereiten.“
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