Pourie sieht große Fortschritte in der USC-Zweiten und die zeigtgroßes Potenzial 

So., 19.02.2012

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 VC Parchim als Entwicklungshelfer

Münster - 

Bei unter 17 Jahren lag das Durschnittsalter der Spielerinnen der Volleyball-Zweitligapartie am Samstag in der Sporthalle am Berg Fidel. Ein bemerkenswert niedriger Wert, der dadurch zustande kam, dass im USC Münster II und dem 1. VC Parchim die Bundesstützpunkte Münster und Schwerin aufeinandertrafen. Mit dem glatten 3:0-Sieg (25:18, 25:11, 25:14) bewiesen die USC-Damen ihre Überlegenheit gegenüber der Talentschmiede von der Ostsee und kletterten in der Tabelle auf Platz vier.

Von Matthias Schmitt

Obwohl die USC-Reserve zunächst kaum ins Spiel fand und dem VC durch einfache Fehler zahlreiche Punkte schenkte, konnten die Gäste sich nicht mit mehr als drei Punkten absetzen. Mit der ersten USC-Führung zum 15:14 durch den Block von Kim Behrens – mit 19 Jahren die älteste Spielerin auf dem Feld – gewannen die Unabhängigen an Sicherheit und fuhren den ersten Satz mit 25:18 nach Hause. Welches Potenzial in der Münsteraner Bundesliga-Reserve steckte, wurde im zweiten Satz sichtbar. Parchim, Kooperationsverein des amtierenden Deutschen Meisters Schweriner SC, kam kaum am starken Münsteraner Block vorbei und wusste die sicher abgeschlossenen Angreife, vor allem von Münsters erneut starker Außenangreiferin Sarah Schneider, nur höchst selten zu verteidigen.

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Aber: Mit der 2:0-Satzführung im Rücken fiel beim Pourie-Team erneut die Spannung ab, daraus resultierten Fehler in Aufschlag und Annahme. Der USC-Coach nahm sein Team jedoch in Schutz und betonte: „Solche Schwankungen sind kaum vermeidbar. Wichtig ist daher vor allem, dass wir uns aus solchen Schwächephasen selbst wieder herausholen können.“ Und wie schon zuvor gegen Bremen gelang das problemlos.

Neben dem Debüt der 14-jährigen Greta Dobenecker wurde am Berg Fidel der vierte Sieg im fünften Spiel nach der Winterpause gefeiert, drei davon gewann der USC ohne Satzverlust. „Ich bin stolz auf unsere Entwicklung. Auch wenn wir heute nicht unsere beste Leistung abgerufen haben, waren wir die stabilere Mannschaft“, äußerte sich Trainer Pourie.


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