Westfalenliga: TuS Hiltrup und Preußens U 23 gerüstet / Spiel des 1. FC Gievenbeck abgesagt
Fr., 17.02.2012
Start mit reduzierter Belegschaft
Eine Bauchlandung wollen Preußens Christoph Blesz (li.) und Hiltrups Ulrich Kockmann in ihren Spielen bei der SpVg. Vreden und gegen den SV Dorsten-Hardt möglichst vermeiden.
Münster -
Das war fast zu befürchten: Ein Start mit reduzierter Belegschaft steht der Westfalenliga, Staffel eins, am Wochenende bevor. Während die Fußballer des TuS Hiltrup und Preußen II ihre Spiele gegen den SV Dorsten-Hardt und bei der SpVg. Vreden auf Kunstrasen austragen werden, muss der 1. FC Gievenbeck eine Zwangspause einlegen. Die Partie bei Spitzenreiter SV Lippstadt 08 wurde wegen Unbespielbarkeit des Rasenplatzes im Stadion „Am Waldschlösschen“ abgesagt.
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„Wir sind gerüstet und wollen in Schlagdistanz zu den Mittelfeldplätzen bleiben“, sagt Hiltrups Trainer Andree Kruphölter vor dem Schlüsselspiel gegen den SV Dorsten-Hardt. Der Stellenwert der Begegnung ergibt sich aus der Tabellenkonstellation. Als 15. des Klassements weist der TuS einen Rückstand von vier Zählern zum einen Rang besser platzierten SuS Stadtlohn auf. Es gilt, diese Differenz zu minimieren. Das geht nur mit einem Sieg.
Noch stärker unter Zugzwang steht der Gast aus Dorsten. Mit nur zehn Punkten auf dem Konto steht das Team von Heiko Sulzbacher fast schon in der Pflicht, morgen drei Zähler aus der Glasuritarena zu entführen.
Freilich hat der TuS gute Argumente, selbstbewusst in die Partie zu gehen. Zielgerichtet bereitete Kruphölter sein Team auf den Restrundenstart vor. Die Früchte sollen morgen geerntet werden. Verletzungsbedingt ist der TuS-Kader allerdings dezimiert. So war gestern eher unwahrscheinlich, dass Robin Paton morgen mitwirken kann. Der 26-jährige Mittelfeldspieler laboriert an einer Kapselverletzung im großen Zeh. Definitiv ausfallen werden Tim Hagedorn (Knieverletzung) sowie Alexander Nowitzki, Djogo Castro und Frederic Böhmer. Doch auch ohne diese Akteure ist der TuS zuversichtlich, seine Ziele verwirklichen zu können.
Der SV Dorsten-Hardt verpflichtete in der Winterpause den griechischstämmigen Angreifer Athanasios Mitrentsis, der vom Hülser „Badeweiher“ nach Dorsten wechselte.
Ähnlich optimistisch wie der TuS blickt auch die U 23 des SC Preußen dem Restrundenauftakt bei der SpVg. Vreden entgegen. Der Westfalenligist aus dem westlichen Münsterland verfügt seit zwei Jahren über einen Kunstrasenplatz, sodass die Austragung der Partie auf dem Gelände des schmucken Hamalandstadions nicht gefährdet war. Zwar stehen Trainer Arne Barez Marco Gatzke sowie die langzeitverletzten Patrick Senci und Kim Terhaar nicht zur Verfügung.
Doch die Aussicht auf eine oder andere Leihgabe aus der „Ersten“ nährt die Hoffnung auf ein Erfolgserlebnis. Barez: „Wir sind gut vorbereitet und wollen in Vreden den nächsten Schritt machen.“
Aufgrund der Spielabsage in Lippstadt wird Gievenbecks Trainer Maik Weßels am Sonntag eine Trainingseinheit einlegen – sofern nicht kurzfristig noch ein Testspielgegner gefunden wird.
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