Fußballer helfen Kindern in Uganda

Sa., 04.02.2012

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Beeindruckende Tage in Afrika

Fußballer helfen Kindern in Uganda : Beeindruckende Tage in Afrika

Die Nottulner Giulia (vorne, l.) und Wilhelm Wesseln (hinten, Mitte) veranstalteten jetzt ein Fußballturnier in Uganda, um den Verein Lichtstrahl Uganda zu unterstützen. Foto: nn

Nottuln - 

Wilhelm und Giulia Wesseln kehrten jetzt aus Uganda zurück, wo sie ein großes Fußballturnier organisierten.


Es gibt Bilder, die gehen einem nicht so schnell aus dem Kopf. Manche bleiben für immer. Wilhelm und Giulia Wesseln aus Nottuln haben um den Jahreswechsel Dinge gesehen, die sich bei ihnen eingebrannt haben. Der Team-Manager der ersten Fußballmannschaft von GW Nottuln und seine Tochter, die in der ersten Damenmannschaft der Grün-Weißen spielt, besuchten Gulu, eine Stadt im Nordwesten Ugandas mit etwa 150 000 Einwohnern. Hier organisierten sie ein Fußballturnier für 180 Kinder und Jugendliche, um den Verein „Lichtstrahl Uganda“ in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen.

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„Neben der extremen Armut, die man überall sieht, hat mich gleichzeitig aber auch die Demut, Disziplin und Fröhlichkeit der Menschen berührt“, berichtet Wilhelm Wesseln.

Der Verein „Lichtstrahl für Uganda“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Angebot zur medizinischen Erstversorgung und Krankheitsprophylaxe durch Impfangebote zu bieten. Daneben werden auch Schulungen zur Ernährung und Hygiene für die Menschen in diesem von schweren Bürgerkriegskämpfen in Mitleidenschaft gezogenen afrikanischen Staat durchgeführt. Dazu ist im letzten Jahr aus Spendengeldern ein Medizin- und Schulungszentrum in Obiya West bei Gulu errichtet worden.

„Um dieses Zentrum bekannter zu machen, haben wir das Fußballturnier veranstaltet“, erzählt Wilhelm Wesseln. Im Vorfeld der Reise sammelte der 49-Jährige mit seiner Tochter 380 Kilogramm Ausrüstung. „Wir haben insgesamt 102 Paar Schuhe, 100 Bälle, 20 Trikotsätze und 20 Ballpumpen für das Turnier gespendet bekommen“, erzählt Giulia Wesseln, die sich besonders darüber freute, dass an dem Turnier über drei Tage neben den acht Jungenteams auch vier Mädchenmannschaften teilnahmen.

Das Spielfeld war der beste Austragungsort der Umgebung. „Und dennoch war es ein staubiger und von vielen Löchern übersäter Platz. Die Jungen und Mädchen haben den Ball immer hoch gespielt. Ein Kurzpassspiel ist auf diesem Untergrund auch gar nicht möglich“, sagt Wilhelm Wesseln, der Vertriebsleiter der Firma medwork mit Sitz in Höchstadt an der Aich ist.

Sein Unternehmen sowie die Apotheke Frie, Spedition Westermann, DJK GW Nottuln, Firma Melag (Rüdiger Schwarz) und viele weitere Spender unterstützten die Ehrenamtlichen, die auch wieder dringend benötigtes medizinischer Gerät nach Uganda brachten.

Wilhelm und Giulia Wesseln jedenfalls werden ihre Tage in Uganda so schnell nicht vergessen. Bei Wilhelm Wesseln waren es vor allem die Kinder, die ihn im Herzen berührten: „Obwohl viele von ihnen Waisen sind und in großer Armut leben, haben sie nie gebettelt. Sie waren demütig und stets freundlich. Davon können wir uns hier in Deutschland eine große Scheibe abschneiden.“

► Ein Spendenkonto mit der Nummer 2 42 78 18 ist bei der Spardabank Münster (BLZ 400 605 60) eingerichtet.

| www.lichtstrahl-uganda.de


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