Nottuln
Mi., 11.08.2010
Aus Borken kommt der Meister
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Havixbeck - Wenn es nach den Fußball-Trainern der Bezirksliga 11 geht, dominiert Borken in der folgenden Spielzeit das Geschehen. Bei einer Umfrage der Westfälischen Nachrichten ist die SG Borken mit zehn Nennungen der Top-Favorit auf den Titel. Es folgen der RC Borken-Hoxfeld und der FSV Gescher (je 6). Danach kommen Union Lüdinghausen (5) und Adler Buldern, das vier Trainer als Favorit ansehen.
Den Aufsteiger Schwarz-Weiß Havixbeck hat Matthias Krüskemper, Trainer von Adler Buldern, auf der Rechnung. „Die Havixbecker haben eine starke Vorbereitung gespielt und könnten für die Überraschung sorgen.“
Die Schwarz-Weißen selbst bleiben aber zurückhaltend. „Wir wollen von Spiel zu Spiel denken und lernen“, sagt Kapitän Steffen Szymiczek. Außerdem möchte der Aufsteiger mit attraktivem Fußball überzeugen und natürlich in der Liga bleiben. Steffen Szymiczek sieht den RC Borken-Hoxfeld und Union Lüdinghausen als die Top-Favoriten. „Union hat beim Tuja-Cup einen starken Eindruck hinterlassen.“
Der zweite Aufsteiger, die DJK Dülmen, will frühzeitig den Klassenerhalt sichern, erklärt Trainer Dieter Vieweg, der die beiden Borkener Teams und Lüdinghausen als Favoriten ansieht.
Die Favoriten wollen ihre Rolle aber nicht direkt bestätigen. Viele gehen von einem spannenden, sehr ausgeglichenen Kampf um die Meisterschaft aus, in den bis zu fünf Teams eingreifen können.
Trainer Wolfgang Korb vom Top-Favoriten SG Borken will mit seiner Mannschaft nach dem 4. Platz der Vorsaison „weiter nach oben“. Er sieht den FSV Gescher und den RC Borken-Hoxfeld als die stärksten Konkurrenten an. RC-Trainer Thomas Benning wiederum möchte „unter die ersten fünf“.
Ähnlich zurückhaltend äußerte sich Ted Herold, Trainer des FSV Gescher, der mit seinem Team „ins obere Drittel“ möchte. Uli Leifken von Union Lüdinghausen geht mit einem sehr jungen Team in die Saison und gibt „als grobe Richtung Platz fünf“ an.
Dass sein Team viermal als Favorit genannt wurde, kann Bulderns Trainer Mathias Krüskemper nicht nachvollziehen. „Uns haben einige Leistungsträger verlassen, zudem haben wir mehrere Langzeitverletzte.“ Allerdings haben sich die Adlerträger auch ordentlich verstärkt und wollen sich deshalb im Vergleich zur Vorsaison (Platz 8) verbessern. „Wir wollen nie nach unten gucken müssen“, so Krüskemper.
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