Es fehlen nur 1,5 Sekunden

Fr., 13.01.2012

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Reiten: Altkreis-Mannschaft in Münster auf Platz zwei / Johanna Kurzen fehlerlos

Es fehlen nur 1,5 Sekunden : Reiten: Altkreis-Mannschaft in Münster auf Platz zwei / Johanna Kurzen fehlerlos

Johanna Kurzen vom JBK Senden blieb am Donnerstag mit Curry – hier auf einem Archivbild – ohne Fehler. Foto: rau

Bezirk Lüdinghausen - 

Es fehlte nicht viel, nur schlappe eineinhalb Sekunden. Am Donnerstag belegte die Springmannschaft des Altkreis-Reiterverbandes Lüdinghausen beim K+K-Cup in der Halle Münsterland den zweiten Platz – 1,5 Sekunden schlechter als die Siegermannschaft des KRV Münster. Damit hat das Team von Reitlehrer Ralf Kosanetzki (Werne) nach dem Sieg 2009 sowie den Plätzen zwei und drei in 2010 und 2011 die vierte Top-Platzierung in Folge geholt.


In der Besetzung Dennis Mecke mit KFG Simpson (RV St. Georg Werne), Sarah Rengshausen mit Avalanche (RV Lützow Selm-Bork-Olfen), Johanna Kurzen mit Curry (JBK Senden) und Marco Lilienbecker mit Laskaja (RV von Nagel Herbern) benötigte das Lüdinghauser Quartett am Donnerstag in der Prüfung auf L-Niveau bei vier Fehlerpunkten 153,44 Sekunden. Münster war – bei ebenfalls einem Springfehler – 151,92 Sekunden unterwegs.

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Beide Mannschaften leisteten sich jeweils zwei Abwürfe, wobei Andrea Hoppe mit La Fleur beim gastgebenden Team das Streichergebnis bildete, während bei den Lüdinghausern der Ritt von Marco Lilienbecker nicht in die Wertung kam. Lilienbecker hatte sogar die Chance, mit einer Nullrunde für den Gesamtsieg zu sorgen. Den zweiten Abwurf hatte Mecke als erster Reiter der Lüdinghauser Equipe, als er an Sprung zwei zu dicht unter einen Oxer kam. Platz drei belegte der Altkreis Beckum (4/159,00), gefolgt von Steinfurt (8/150,81), Coesfeld (8/152,95), Tecklenburger Land (8/161,10) und Warendorf (12/160,38).

Kosanetzki hatte überraschend neben Damaris Fallenberg (RV St. Hubertus Ascheberg) die beste Lüdinghauser Reiterin aus der Einlaufprüfung, Laura Meinhardt (St. Georg Werne), nicht für das Team nominiert. „Der Parcours, der dann kam, war technischer. Da war mehr Kontrolle nötig“, begründete der Reitlehrer seine Entscheidung in Absprache mit Ludger Schulze Zumkley. Meinhardts Pferd, die neunjährige Stute Amabile, sei für solche Aufgaben häufiger „zu heiß“. Meinhardt hatte mit der Hannoveranerin den dritten Platz in der Vorab-Prüfung der Klasse L belegt – und reiste enttäuscht vorzeitig ab.

Die Entscheidung Kosanetzkis sollte sich im Nachhinein aber als berechtigt erweisen, war der Parcours im Teamspringen doch sehr eng gestellt – und nur mit entsprechender Kontrolle über das Pferd zu reiten. „Die Fehler, die dann passiert sind, waren ärgerlich, aber kein Beinbruch“, meinte Kosanetzki, der ein junges Team aufgestellt hatte.


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