Wanderstandarte der Stadt Münster: Westbevern führt
Fr., 13.01.2012
Trainerin Elke Stegemann ist vor der letzten Prüfung zuversichtlich: Team geht als letztes in den Parcours
Westbevern/Münster -
Nach einer überragenden Kür belegt das Team des Reitvereins „Gustav Rau“ Westbevern den ersten Platz. Am Samstag um 8.30 Uhr beginnt die letzte der drei Prüfungen im Wettbewerb um die Wanderstandarte der Stadt Münster, das Mannschaftsspringreiten.
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Nach einer überragenden Kür belegt das Team des Reitvereins „Gustav Rau“ Westbevern den ersten Platz.
Am Samstag um 8.30 Uhr beginnt die letzte der drei Prüfungen im Wettbewerb um die Wanderstandarte der Stadt Münster, das Mannschaftsspringreiten. Die erste Prüfung, die Dressur, hatten die Reiterinnen und Reiter um Trainerin Elke Stegemann mit dem vierten Platz beendet. „Wow!“ kommentierte Hallensprecher Christoph Hess die Darbietung, als das Team mit seiner atemberaubenden Kür fertig war. Die bot in der Ausführung ein sehr hohes Niveau, war in der künstlerischen Gestaltung nahezu perfekt und im Gesamteindruck gleichsam eine eigene Klasse für sich, urteilten Beobachter in der Halle Münsterland. Am Ende des Abends wurde die Leistung mit Rang Eins belohnt. Mit kleinem Rückstand lauern die Vereine Saerbeck, Nienberge und Greven vor dem Springen auf ihre Chancen. Jeder Fehler könnte das Aus sein für den Traditionsverein „Gustav Rau“ Westbevern, der schon 29 Mal die Wanderstandarte der Stadt Münster gewonnen hat. Wir fragten Trainerin Elke Stegemann nach der Stimmung und der Vorbereitung auf den Start.
Der 30. Erfolg ist greifbar nahe. . .
Elke Stegemann: Das stimmt, die Chance ist wirklich greifbar. Wir wollen alles tun, um sie zu nutzen.
Wie ist die Stimmung im Team?
Elke Stegemann: Wir waren nach der Dressur etwas enttäuscht und nach der Kür dann super glücklich. Die Stimmung war nach der super Leistung in der Kür toll. Wir haben auf die Leistung des Teams erst mal ein Bierchen genossen.
Heute folgt zum Abschluss das Mannschaftsspringen. Wie wird es ablaufen?
Elke Stegemann: Wir haben zunächst mal das Glück, als letztes Team dran zu sein. Sechs Reiter dürfen starten, die besten vier kommen in die Wertung. Alle Mannschaften starten geschlossen. Das bedeutet, erst wenn die sechs Reiter durch sind, ist das nächste Team an der Reihe.
Schauen Sie der Konkurrenz zu?
Elke Stegemann: Nein, das geht nicht. Wir müssen uns sorgfältig vorbereiten. Vielleicht riskieren wir mal einen Blick auf die Anzeigetafel, wo der aktuelle Stand angezeigt wird. Aber keiner aus dem Team kann der Konkurrenz zugucken.
Der Vorsprung ist nicht groß. Wird ein Taschenrechner gebraucht, um zu sehen, welches Ergebnis erreicht werden muss?
Elke Stegemann: Das ist nicht mein Ding. Da hätte ich gar keine Ruhe für. Ob das jemand bei uns macht, weiß ich nicht. Ich will dann jedenfalls diese Ergebnisse nicht wissen.
Als letztes Teams zu starten kann auch viel Druck erzeugen.
Elke Stegemann: Klar entsteht dabei Druck. Unsere Devise lautet Mut zeigen und angreifen, um das, was wir angefangen haben, auch gut zu Ende zu bringen. Da sind wir zuversichtlich. Die drei oder vier führenden Teams liegen unglaublich dicht beieinander. Da kann ein Springfehler schon entscheidend sein.
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