Fortuna glaubt nicht an Wunder
Mo., 06.02.2012
SV Brackwede II – Fortuna Walstedde 9:6
Frank Leschowski zeigte erneut eine starke Leistung. Doch sie reichte nicht aus.
Walstedde -
Nach der 6:9-Niederlage in Brackwede gerät der Klassenerhalt für die erste Tischtennismannschaft von Fortuna Walstedde in weite Ferne.
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„Wenn du vier Spieler im Team hast, die kein Einzelsieg auf ihrem Konto haben, kannst du kein Spiel gewinnen“, lautete die einfache Rechnung von Spitzenspieler Frank Leschowski nach der knappen 6:9-Auswärtsniederlage in der ersten Tischtennis-Mannschaft von Fortuna Walstedde in Brackwede.
Die Doppel begannen für die Gäste noch verheißungsvoll, denn durch die Umstellung von Mannschaftskapitän Thomas Jäggle gingen die Gäste mit 2:1 in Führung: Frank Leschowski/Marek Kurzepa setzten sich im „Einser-Doppel“ ebenso souverän durch wie Jens Gester/Thomas Jäggle auf Position drei. Frank Leschowski gewann seine beiden Begegnungen gegen Philip Kortekamp und den starken Rastsislaw Zhadzko sehr deutlich bei nur einem Satzverlust. Marek Kurzepa hatte gegen Zhadzko bei 1:0-Satzführung großes Pech bei seinem Satzball im zweiten Durchgang, den Zhadzko mit einem Kantenball aus der Ballonabwehr für sich entschied. Danach hatte Kurzepa sein Pulver verschossen und auch gegen Kortekamp keine Siegchance mehr.
In der Mitte zeigte Jens Gester seine bisher beste Saisonleistung und blieb gegen Julian Pagnotta und Silas Fritz ohne Satzverlust. Frank Lewandowski wird zum „tragischen Helden“. Trotz teilweise sehr hoher Führungen trug er sich nicht in die Siegerliste ein.
Im unteren Paarkreuz konnten Jörg Boden und Thomas Jäggle nur wenig gegen die starken Frank Nagel und Lars Lückmann ausrichten, so dass die knappe 6:9-Niederlage perfekt war. „Da wir nicht an Wunder glauben, beginnen wir spätestens heute die Planungen für die Verbandsliga im nächsten Jahr“, sieht Jäggle keine realistischen Chancen mehr auf den Klassenerhalt.