„Man redet wieder über GW Albersloh“

Di., 31.01.2012

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Michael Wester verfolgt ehrgeizige Ziele

„Man redet wieder über GW Albersloh“ : Michael Wester verfolgt ehrgeizige Ziele

Jannis Kröger gehört zu den aufstrebenden Talenten im Team, die eine gute Zukunft vor sich haben. Foto: Gerdes

Albersloh - 

Michael Wester hat seinen Vertrag beim B-Ligisten GW Albersloh verlängert. Und noch viel vor mit seiner engagierten Mannschaft.


Den wichtigsten Grund, warum Michael Wester seinen Vertrag beim heimischen Fußball-B-Ligisten um eine weitere Saison verlängert hat, nennt der Trainer gleich zu Beginn: „Man redet wieder über GW Albersloh, und zwar sehr positiv“, freut sich der Coach, dass die Talsohle bei den Fußballern offensichtlich durchschritten ist und es wieder bergauf am Sportplatz Adolfshöhe geht. Und es einfach Spaß macht, ein wichtiger Bestandteil dieses Trends zu sein.

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Michael Wester und GW Albersloh, dass passt offensichtlich gut zueinander. Als der Coach das Zepter im Sommer des Jahres 2011 übernahm, da knackte es zunächst noch im Gebälk. Doch mittlerweile stimmt die Statik, was Michael Wester allein schon an der Trainingsbeteiligung ablesen kann. „Wir haben einige erfahrene und einige junge Spieler. Alle sind mit Feuereifer bei der Sache, egal, ob es regnet oder schneit. Die Spieler merken einfach, dass sie noch etwas lernen können. Und wenn die Einstellung stimmt, dann spielt die Spielklasse auch gar keine große Rolle für mich“, sagt Wester.

Was allerdings nicht ganz stimmt. Die Albersloher belegen aktuell Rang zwei hinter dem SV Rinkerode, doch die Kreisliga B soll nicht das Ende der Fahnenstange sein. Selbst für laufende Saison sieht der GWA-Coach noch Chancen, das souverän führende Team aus dem Nachbarort Rinkerode noch abzufangen. „Für mich ist das Rennen noch längst nicht gelaufen. Und wenn es doch nicht klappen sollte, so gilt es, in der kommenden Spielzeit eine schlagkräftige Mannschaft aufzustellen, die das Ziel Aufstieg anpackt“, erklärt Michael Wester.

Er setzt auch weiterhin auf eine gesunde Mischung zwischen Talenten und Routiniers, will aber auf jeden Fall noch den einen oder anderen „Kracher“ nach Albersloh locken. Und das ist sicherlich ein kleines Kunststück, denn der finanzielle Rahmen ist eng gesteckt. „Wir müssen halt mit anderen Dingen wie einem harmonischen Mannschaftsgefüge, Ehrgeiz und viel Spaß werben. Ich denke, dass ist in dieser Liga auch absolut in Ordnung“, so Wester, der das Albersloher Umfeld alles andere als B-Liga-tauglich hält. „Die Qualität im Umfeld ist hoch und stimmt auf jeden Fall. Es macht Spaß, mit so engagierten Leuten zusammenzuarbeiten. Die Leute hier wollen etwas erreichen. Das ist das Wichtigste.“


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