UBC gelingt die Sensation

Fr., 03.02.2012

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Basketball: Bochum kassiert beim 86:95 die zweite Niederlage

UBC gelingt die Sensation : Basketball: Bochum kassiert beim 86:95 die zweite Niederlage

Hatte ganz starke Szenen beim UBC Münster: Stefan Wess, er kam auf 14 Punkte. Foto: Peter Leßmann

Münster - 

Allenfalls die größten UBC-Fans und womöglich einige wenige Phantasten hätten dem UBC das zugetraut: nach wochenlangem Auf und Ab, nach frustrierenden Niederlagen, feierte das Team von Trainer Götz Rohdewald ausgerechnet gegen die Bochum Astrostars ihr Comeback. Der Tabellenführer und designierte Meister der 1. Regionalliga geriet bei der 86:95(37:52)-Niederlage in Münster gehörig unter die Räder. „Das war eine grandiose Leistung“, freute sich Rohdewald. „Wir haben genau das umgesetzt, was wir wollten, haben den Gegner von Beginn an unter Druck gesetzt.“


Das war noch fast eine Untertreibung. Beim 3:3 begegneten sich beide Teams zum letzten Mal auf Augenhöhe – dann riss der UBC die Kontrolle auf dem Spielfeld an sich. Die Gastgeber verstopften den Astrostars gekonnt ihre Verbindungswege unterm Korb, sodass ihr sonst so furioses Angriffsspiel kurzsichtig wie bei den Maulwürfen aussah. Mit einem 14:0-Run setzte sich der UBC auf 21:5 ab, was bei den Bochumern einige Irritationen auslöste. „Wir haben gute Passwege gefunden und sehr, sehr gut getroffen“, analysierte Rohdewald. Sein Team, das in den vergangenen Wochen oftmals keines war, brillierte in selten dargebotener Weise. Vor allem eines bedruckte dabei: Die Lockerheit, mit denen Carduck, Tota & Co. ihr Spiel vortrugen. Sah es in den vergangenen Wochen oft nach Mühe und Arbeit aus, taten sie das, was ihnen geheißen wurde: sie spielten. Das freute auch den UBC-Verantwortlichen: „Wir haben uns auf dem Feld wohlgefühlt, das hat man heute gesehen.“ Dass ihr kreativer Offensivgeist dabei durchaus zum Vabanquespiel werden konnte zeigte sich bei der Aufholjagd der Astrostars. Ein paar Fehlversuche zu viel und schon waren die Gäste beim 66:60 dran, die Wende herbeizuführen. „Das wir in dieser Phase einen kühlen Kopf bewahrt haben, das war stark“, zollte Rohdewald seinem Team, in der gestern jeder einmal Treffen durfte, Respekt. ► Punkte: Tota (23/2 Dreier), Knoch (15/2), Wess (14/4), Arnst (13/1), Göknil (11), Fährrolfes (8), Günther (6), Carduck (3), Narendorf (2

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