Wimpernschlag voraus
Mi., 02.11.2011
Wimpernschlag voraus
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Lienen/Ladbergen - Nun ist es vollbracht. Wie bereits berichtet hatten sich die beiden TE-Rennfahrer Willi Gerhards (Lienen) und Andreas Kuck (Ladbergen) in der Deutschen Historischen Meisterschaft (DHM) einen Vorsprung in Ihrer Klasse erarbeitet in der Gerhards vor Kuck lag. Es ging, vorausgesetzt die beiden Porsche 944 halten am Nürburgring bei der Westfalen Trophy durch, nur noch um die Frage wer der beiden Piloten den Klassensieg einfährt.
Kampflos überlassen wollte der Ladberger den Lienener den Titel jedoch nicht. Allerdings reichte auch ein 3. Platz am Nürburgring für Andreas Kuck nicht aus Willi Gerhards in der Wertung einzuholen, so dass der Klassensieg mit minimalen Vorsprung an den Lienener ging - der berühmte Wimpernschlag. „Gern hätte ich Willi noch abgefangen - jeder Rennfahrer will gewinnen“, so Kuck und fügte hinzu: „Jedoch ist bei uns der 2te Platz nicht der erste Verlierer sondern der zweite Sieger. Da wir als Team zusammen gearbeitet und nichts dem Zufall überlassen haben können wir gemeinsam stolz auf das erreichte sein“. Der dritte Platz in der GT-Klasse ging an Stefan Seidel im Triumpf Spitfire. Am vergangenen Samstag fand in Schotten die Jahressiegerehrung des Veteranen Fahrzeug Verbandes (VFV) statt, wo die beiden Ihre verdienten Pokale entgegen nehmen konnten.
Eine besondere Überraschung brachte der Abend für beide Transaxle-Racing-Team Mitglieder. Die vier einzelnen Klassen (Tourenwagen, GT-Fahrzeuge, Formelfahrzeuge und Supersportwagen) fahren gemeinsam die Deutsche Historische Meisterschaft (DHM) der VFV-GLP Rundstrecke aus. In dieser Wertung mussten sich die beiden TE-Rennfahrer nur Volker Schneider aus der Tourenwagenklasse im Ford Sierra Cosworth geschlagen geben so das Willi Gerhards den Vizemeistertitel und Andreas Kuck den dritten Rang in der Gesamtwertung von 65 gewerteten Startern erreichen konnten.
„Dies war eine sehr erfolgreiche Saison. Wir werden versuchen uns 2012 noch zu steigern. Es muss aber alles wieder zusammen passen. Nun werden wir über den Winter unsere Fahrzeuge überarbeiten und weiter verbessern - da geht eine Menge Freizeit und Geld drauf. Was mich daran erinnert, das wir noch Sponsoren suchen - Angebote werden gern entgegen genommen.“ meinte Kuck mit einem Augenzwinkern. Es wird also wieder akribisch geplant und weiter gearbeitet.
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