Kappelhoff-Rickert mit vier Treffern
So., 19.02.2012
SCP schießt Borussia Emsdetten ab
Stephan Schabos (r.) drosch den Ball zum zwischenzeitlichen 7:0 ins Tor. Zudem bereitete er zwei Treffer von Sinan Celik vor.
Borghorst -
Mehr als eine bessere Trainingseinheit bekam der SC Preußen Borghorst am Samstagnachmittag von Borussia Emsdetten II nicht geboten.
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Als das Testspiel zwischen den Mannschaften ausgemacht wurde, hatten sich beide Trainer eine Standortbestimmung erhofft. Da der A-Ligist aus Emsdetten aber mit einer stark ersatzgeschwächten Elf antrat und zudem kein Akteur Normalform erreichte, wurde die Partie zu einer einseitigen Angelegenheit. Mit 10:0 (7:0) fegten die Preußen den Gegner vom Platz.
Bereits nach einer Viertelstunde führte der SCP mit drei Treffern. Marc Berkenheide, der zweimal mustergültig von Kapitän David Marx in Szene gesetzt wurde, erzielte die beiden ersten Treffer (6. und 8.), Matthias Kappelhoff-Rickert nach Vorlage von Marius Wies das 3:0 (15.).
Kurz darauf der einzig nennenswerte Torschuss der Emsdettener: Nach frühem Ballgewinn zog Sebastian Klein aus der Distanz ab und traf die Latte. Der SCP präsentierte sich hingegen weiter in Spiellaune. Trainer Roland Westers dürfte sich vor allem darüber gefreut haben, dass es oft schnell über die Außenbahnen ging. So auch beim 4:0 durch Kappelhoff-Rickert, das Sinan Celik vorbereitete (26.). Nur vier Minuten später machte der Preußen-Stürmer den Hattrick perfekt. Den schönsten Angriff des Spiels leitete Marius Wies mit einem langen Ball auf den durchgestarteten Jonas Baumann ein. Der Außenverteidiger flankte von der Grundlinie vor den Kasten, wo Kappelhoff-Rickert erneut nur den Fuß hinhalten musste. Die Treffer sechs und sieben besorgten Celik (32.) und Stephan Schabos (45.).
Gästetrainer Waschulewski war aufgrund der Leistung seines Teams merklich angefressen: „Das ist lachhaft, was wir hier bieten.“ Seine Halbzeitstandpauke half jedoch nicht. Auch mit den A-Jugendlichen Nils Piotrowski und Hendrik Wilpsbäumer sowie den ebenfalls zur Pause gekommenen Simon Eckelmeier und Henning Reckermann dominierten die Preußen die Partie. Zweistellig wurde es dennoch erst kurz vor Schlusspfiff als Kappelhoff-Rickert mit der Hacke seinen vierten Treffer markierte. Zuvor hatten Thomas Grabowski (53.) und Celik (82.) auf 9:0 erhöht.
Trainer Westers war insgesamt sehr zufrieden: „Zehn Tore muss man auch gegen einen A-Ligisten erstmal schießen“
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