Sein bislang größter Triumph
Mo., 06.02.2012
Henrik Schreiber aus Borghorst ist Westdeutscher Meister
Frederik Schreiber, Stefan Herz und Henrik Schreiber kämpften bei den Westdeutschen Meisterschaften um den Sieg. Henrik triumphierte mit Gold, Stefan Herz wurde Vizemeister, Frederik landete auf Rang fünf.
borghorst -
Henrik Schreiber ist Westdeutscher Meister - Mit 6 Jahren fand der Borghorster den Weg zum Judo, seine ersten Trainer waren Harry Simon und Josef Pöpper vom TV Borghorst, seit dem hat ihn dieser Sport nicht mehr losgelassen. Jetzt hat er bei den Westdeutschen Meisterschaften in Herne in der Altersklasse U17 seinen bisher größten Erfolg nach dem Gewinn der Warschau Open und der Westdeutschen Jahrgangsmeisterschaft der U15 erzielt. Henrik, der für die Judo Crocodiles Büren kämpft, siegte in der Gewichtsklasse bis 73 kg und erreichte damit die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft.
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Auf dem Weg dahin besiegte er Sascha Schmitz (JT Düsseldorf), Robin Böcker (Dortmunder Budo SV), Jannik Matz Wenzel (JC Wermelskirchen) und seinen Dauerrivalen auf Landesebene, Andreas Altergott (SU Annen). Um dieses Niveau zu halten, trainiert er bis zu fünfmal die Woche im Landes-Leistungszentrum in Osnabrück bei den Landestrainern. Zweitbester Borghorster war Stefan Herz (JG Münster) in der Gewichtsklasse bis 55kg. Um das Finale zu erreichen besiegte er Nils Weberbauer (JC Hennef), Christian Siegmund (JC Langenfeld), Daniel Seibel (Börde Union) und Sebastian Wirtz (Brühler TV). Im Finale stand er gegen Devin Waldenburg vom JC Beuel. Devin griff aggressiv an und konnte Stefan überraschend vorzeitig werfen. Als Trost bleibt aber die Vizemeisterschaft und die Qualifikation für die Deutsche am 26. Februar im hessischen Neuhof. Stefan trainiert neben seinem Heimtraining ebenfalls schwerpunktmäßig im Leistungszentrum Osnabrück. Henriks Bruder Frederik Schreiber, ebenfalls Judo Crocodiles Büren, startete mit Lospech ins Turnier. Er hatte als ersten Gegner den amtierenden Deutschen Meister Moritz Plafky vom JC Hennef gegen sich. Seiner Routine konnte Frederik nur eine Minute gegenhalten und musste sich dann geschlagen geben. Im Weg durch die Trostrunde legte er vorzeitig den Ladberger Greshake, den Iserlohner Gollasch und den Münsteraner Hagedorn auf die Matte, bis er im kleinen Finale gegegen den Leverkusener Albach stand. Diesen hatte er noch November bei den Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften mit einer Würgetechnik besiegt. Albach nutzte einen Grifffehler von Frederik bei Kampfbeginn aus und warf mit voller Punktzahl vorzeitig (Platz fünf).
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