Steinfurt
Mi., 01.09.2010
Beide Trainer haben Probleme mit Ausfällen
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Horstmar/Laer - Zwei Spiele, sechs Punkte - besser konnte die Ausbeute zum Saisonstart für Christoph Klein-Reesink und Germania Horstmar nicht sein. Beim TuS Laer indes beklagt Spielertrainer Thomas Fraundörfer die 2:4-Niederlage gegen SuS Neuenkirchen II heute noch. Am Abend (Anstoß 19 Uhr) treffen beide Kontrahenten im Nachbarschaftsduell aufeinander.
„Horstmar hat andere Ansprüche als wir“, sagt Fraundörfer und meint damit die Orientierung in der Tabelle. Mit der Mannschaft, so der Nullachter, müsse Kollege Klein-Reesink oben mitspielen. Die Stärken des Gegners mit seiner guten Offensive und dem Mittelfeld seien bekannt, daher werde man von Beginn an tief stehen und das Hauptaugenmerk auf die Defensive legen. Aber: „In solch einem Derby muss ich niemanden motivieren“, baut Fraundörfer auf eine lauf- und leistungsbereite Truppe.
Er sieht vielmehr den Problemen der Zukunft entgegen, wenn Training in Laer nur noch „bedingt möglich“ sein wird. „Vorgestern haben wir Holzstämme vom Ascheplatz geschleppt“, haben die ersten Arbeiten für den neuen Kunstrasen begonnen. Die Frage ist nur, wann der fertig sein wird. Bis dahin müsse man mit Laufeinheiten, Freundschaftsspielen oder Halle über die Runden kommen.
Ausfälle fürs Spiel heute sind Simon Engelke, Frank Hallau, Fabian Frie, David Thüning und Uwe Smeddinck.
Damit die Banker des TuS Germania auch rechtzeitig zum Spiel kommen, wird die Partie auf Bitten Germanias erst um 19 Uhr ausgetragen. Unter Flutlicht, versteht sich, und natürlich auf Kunstrasen. Allein das - abgesehen von der Stärke der Mannschaft - dürfte ein Vorteil für Horstmar sein. In der Vorsaison gab es im Hinspiel einen 3:1-Erfolg für die Nullachter, das Rückspiel ging unentschieden, 0:0, aus. Beides dürfte Klein-Reesink diesmal nicht als Ergebnis reichen. Personell ist seine Mannschaft deutlich besser besetzt, aber es fehlen Christian Lehr, Tim Hellenkamp, Tobias Rawert, Jochen Lengers, Christian Sanders und Daniel Mlynek. „Die anderen, die bislang auf der Bank saßen, haben mein Vertrauen. Bis jetzt war unser Trumpf die Größe unseres Kaders“, sagt der Trainer, der einen Dreier - natürlich - im Auge hat. Wegen der gegnerischen Taktik macht er sich keine Sorgen: „Die anderen beiden Gegner haben auch so gegen uns gespielt. Das kennen wir schon.“
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