TBB-Frauen treffen im Kreispokalfinale erneut auf Wettringen

Mo., 20.02.2012

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Déjà-vu im Finale

TBB-Frauen treffen im Kreispokalfinale erneut auf Wettringen : Déjà-vu im Finale

Durchsetzungsstark: Ellen Herlitzius (M., Nummer 9) ließ sich in der Partie gegen Ammeloe-Ellewick nur schwer aufhalten und erzielte sieben Treffer. Foto: vera

Burgsteinfurt - 

„Wir wollen unseren Kreispokaltitel verteidigen“, Malte Francke, Trainer der TB-Burgsteinfurt-Frauen, dachte nach dem klaren 38:30 (19:12)-Sieg gegen Ammeloe-Ellewick im Kreispokalhalbfinale nur an das anstehende Endspiel.

Von Vera Szybalski

Denn der amtierende Kreispokalsieger hatte mit der Aufgabe Ammeloe-Ellewick nur wenig Probleme.

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Von Beginn an bestimmten die Stemmerter das Geschehen und lagen die gesamte Partie über in Front. Der Gast kam nur beim 4:3 noch einmal näher, ehe die Burgsteinfurterinnen endgültig davon zogen.

Zwischenzeitlich warf sich der Turnerbund sogar eine Zehn-Tore-Führung (17:7) heraus. „Die ersten 15 Minuten stand unsere Abwehr gut, in der folgenden Viertelstunde dann nicht mehr“, erläuterte Francke, warum die Gastgeberinnen sich bis zur Halbzeit noch fünf Treffer fingen und selbst nur zwei Tore zum 19:12-Pausenstand erzielten.

Doch in Hälfte zwei gingen die Burgsteinfurterinnen wieder entschiedener zu Werke und warfen sich eine deutliche Führung heraus.

Aber auch in Halbzeit zwei ließ der TBB nach gut 15 Minuten nach. „Da haben wir nicht mehr mit Vollgas agiert“, legte Francke dar, weshalb die Stemmerter bis zur Schlusssirene noch 30 Tore kassierten. Richtig gefährlich wurde der unterklassige Bezirksligist aus Ammeloe-Ellewick den Stemmertern aber nicht mehr. Der Verbandsligist siegte mit 38:30 und steht erneut im Finale um den Kreispokal. Der Erfolg im Halbfinale soll den abstiegsbedrohten Burgsteinfurterinnen „Selbstvertrauen geben“, stellte Francke fest. Dabei sei hervorzuheben, dass – bis auf die beiden Torhüterinnen – „alle Spielerinnen mindestens zwei Mal getroffen haben.“ So ganz zufrieden war der Übungsleiter mit den 38 Treffern aber nicht, denn es hätten noch einige mehr werden können, wie Francke gestand: „Die Chancenverwertung war nicht gut.“

Im Finale am 31. März wartet Vorwärts Wettringen auf die Burgsteinfurterinnen. Vorwärts schlug die Ibbenbürener Spielvereinigung im Halbfinale mit 33:23 und erlebt die Neuauflage des Endspiels von 2010 und 2011. Während der TBB seinen Pokalsieg des vergangenen Jahres wiederholen will, versuchen die Wettringerinnen an den Pokalgewinn von 2010 anzuknüpfen.

Francke und seine Spielerinnen wollen aber unbedingt den Titel verteidigen. Dabei sei der Turnerbund das erste Mal im diesjährigen Pokal „nicht der Favorit“, so Francke, „aber vielleicht“, fügte der Coach hinzu, „schmeckt uns diese Rolle auch gut.“ Auf jeden Fall wolle man den Oberligisten „ärgern.“

TBB-Tore: E. Herlitzius (7), Hüwe (7/4), A.-K. Herlitzius (6), Langkamp (4), Ewering, Gerdener, Rehorst, Tasche (je 3), Rüße (2).


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