TBB-Frauen unterliegen

So., 12.02.2012

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Neuer Trainer – altes Leid

TBB-Frauen unterliegen : Neuer Trainer – altes Leid

Julia Langkamp (M.) und der TB Burgsteinfurt stecken weiter tief im Tabellenkeller. Gegen Stemmer-Friedewalde setzte es beim 20:31 die nächste Pleite. Foto: Vera Szybalski

Burgsteinfurt - 

Das erste Mal stand am Sonntag Malte Francke als Cheftrainer an der Seitenlinie der TB Burgsteinfurt-Frauen, doch auch der Trainerwechsel brachte nicht die erhoffte Wende. Der abstiegsbedrohte Verbandsligist unterlag der HSG Stemmer-Friedewalde 20:31 (11:14).

Von Vera Szybalsk

Das erste Mal stand am Sonntag Malte Francke als Cheftrainer an der Seitenlinie der TB Burgsteinfurt-Frauen, doch auch der Trainerwechsel brachte nicht die erhoffte Wende. Der abstiegsbedrohte Verbandsligist unterlag der HSG Stemmer-Friedewalde in der heimischen Willibrordsporthalle deutlich mit 20:31 (11:14).

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Zu Beginn gestaltete sich die Partie noch weites gehend ausgeglichen, doch bereits nach 15 Minuten musste Torhüterin Johanna Feldkamp mit einem gehaltenen Siebenmeter den Drei-Tore-Rückstand der Burgsteinfurterinnen verhindern. Nach einem gelungenen Tempogegenstoß, und einer Zwei-Minuten-Strafe für den Gast kam der TBB noch mal auf 7:8 (17.) heran.

Danach allerdings zog Stemmer-Friedewalde auf 10:7 (20.) davon. Trotz zwei misslungenen Tempogegenstößen, sowie zwei Zeitstrafen der Stemmerter hielt der Gastgeber zur Pause den Drei-Tore-Rückstand.

Das es nichts mit dem von Francke erhofften Heimsieg wurde, lag vor allem an der hohen Fehlerzahl im Angriff. Zu oft verloren die Burgsteinfurterinnen zu einfach den Ball oder ließen vor dem gegnerischen Kasten die nötige Durchschlagsfähigkeit vermissen.

So auch in Hälfte zwei: Die Stemmerter schwächten sich durch mehrere Zwei-Minuten-Strafen selbst und lagen nach 40 Minuten mit 14:19 hinten. Anschließen brauchten sie gute acht (!) Minuten für den nächsten Treffer – das 15:25. Das Spiel so gut wie entschieden. Dank etwas nachlassenden Gästen erzielten die Stemmerter noch fünf Tore, am deutlichen 20:31-Sieg für die HSG änderte das nichts mehr.

Nach der Pleite blickte Neu-Cheftrainer Francke vor allem auf die Ungenauigkeiten im Angriffsspiel, die ihn besonders ärgerten, weil das Offensivspiel die ganze Woche über Haupttrainingsbestandteil im Training gewesen sei. „Es tut sehr weh, dass wir nicht das umsetzen konnten, was wir geübt haben“, stellte der Übungsleiter enttäuscht fest. „Da werden klare Worte fallen“, machte Francke deutlich, dass er mit dem Auftritt seiner Verbandsliga-Frauen - gerade im Angriff - alles andere als zufrieden war.

TBB: A. Herlitzius (9), Hüwe (4/4), Hanssen (2), Rehorst, E. Herlitzius, Langkamp, Resing (je 1).


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