Konkurrenz spürt schon VCB-Atem

Mo., 16.01.2012

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Volleyball-Reserve sorgt in der Oberliga weiter für Furore / Kampf um Vizemeisterschaft

Konkurrenz spürt schon VCB-Atem : Volleyball-Reserve sorgt in der Oberliga weiter für Furore / Kampf um Vizemeisterschaft

Frederic Frehe (links) und Julian Glasmeyer hatten die Oldenburger Angreifer nicht nur in dieser Szene gut im Griff. Foto: Josef Gaida

Tecklenburger Land - 

Die Bundesligareserve des VCB Tecklenburger Land sorgt in der Volleyball-Oberliga weiter für Furore. Am zweiten Heimspieltag binnen einer Woche feierte die Mannschaft von Trainer Sebastian Gartemann die erhofften beiden Erfolge und setzte damit die Konkurrenz im Kampf um die Vizemeisterschaft mächtig unter Druck. Beinahe hätte die makellose Bilanz allerdings einen erheblichen Kratzer bekommen. Nach einem ungefährdeten 3:1-Erfolg über den Oldenburger TB benötigte der VCB gegen die Reserve des SVG Lüneburg nach 2:0-Satzführung den Tie-Break. Zuvor hatte der VCB-Coach jedoch Parallelen zum Auftritt vor gut einer Woche in Laggenbeck ausgemacht.


Obwohl der Spielbeginn in Lengerich mit 11 Uhr rund eine Stunde später angesetzt war als noch zuletzt verschliefen die Gastgeber erneut den Beginn. So hatte der VCB gegen hoch motivierte Oldenburger im ersten Durchgang mit 20:25 das Nachsehen. Trainer Gartemann reagierte mit einem Wechsel auf der Zuspielposition der sich auszahlen sollte. Routinier Oliver Gartemann brachte die nötige Sicherheit ins Spiel und seine Mannschaft mit variablem Zuspiel auf die Siegerstrasse. „Ab dem zweiten Satz hatten wir den Gegner im Griff“, freute sich Sebastian Gartemann über den am Ende ungefährdeten Erfolg.

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Ohne an die überragende Leistung aus der Partie gegen den TuS Jork anzuknüpfen gewann der VCB die Sätze zwei, drei und vier sicher mit 25:19, 25:21 und 25:22. Der „Tebu-Express“ schien damit erst so richtig in Fahrt zu sein, denn auch gegen die Reserve der SVG Lüneburg ließ der VCB zunächst nur wenig anbrennen. Trotz personeller Umstellungen bestimmte der VCB die Partie und war bei einer 2:0-Satzführung im dritten Durchgang in Gedanken wohl schon unter der Dusche. Nach den kraftraubenden letzten zehn Tagen verlor der VCB etwas die Konzentration und machte es im dritten Satz so noch einmal unnötig spannend. Gleich mehrere Matchbälle konnte der VCB nicht nutzen und unterlag noch mit 29:31.

Gedanken wurden wach an den Auftritt in Jork, als die Tebus anschließend noch mit 2:3 unterlagen. Und auch diesmal hatte der VCB an den vergebenen Chancen zu knabbern. „Lüneburg wurde stärker und wir haben einfach den Ball nicht mehr auf den Boden gebracht“, lobte Trainer Gartemann ausdrücklich auch die Leistung der Gäste. Auch im Entscheidungssatz machte die SVG zunächst den besseren Eindruck, konnte sich aber nicht absetzen. Erst nach dem Seitenwechsel besann sich der VCB auf seine Stärken und mobilisierte die letzten Kräfte. Das reichte um den Entscheidungssatz mit 15:11 klar zu gewinnen und den sechsten Erfolg in Serie perfekt zu machen.


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