Bilanz zur Hinrunde in der Kreisliga A
Do., 02.02.2012
Aufsteiger SG 2 überrascht
Eine Szene aus dem Derby zwischen Ostbevern und Telgte II, das der Aufsteiger glatt mit 4:0 gewann. Hier versucht Simon Sommer (Telgte), Kristian Preckel zu stoppen.
Telgte/Ostbevern/Westbevern -
Manche Überraschung brachte die Hinrunde in der Kreisliga A 2. Eine der positiven: Der Aufsteiger SG Telgte II belegt zur Halbzeit der Saison Platz vier. Ostbevern ist Fünfter, Westbevern Neunter.
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Es war ein spannenderes Rennen um den Meistertitel in der Kreisliga A erwartet worden. Zumindest hatten die Fußball-Experten geglaubt, dass die beiden Bezirksliga-Absteiger aus Hoetmar und Sassenberg kräftig mitmischen würden. Doch die Realität nach 16 Spieltagen sieht anders aus.
Einzig der TSV Handorf und der SV Drensteinfurt wurden ihrer Favoritenrollen vollauf gerecht und liefern sich ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel. Beide Teams dominieren die Liga, haben jeweils noch keine Niederlage einstecken müssen. Handorf holte im Winter Jonas Kreutzer, den letztjährigen Torschützenkönig der A-Liga mit 34 Treffern, zurück an die Heriburgstraße. Der Goalgetter hatte beim Westfalenligisten TuS Hiltrup nicht Fuß fassen können. Aber auch der SV Drensteinfurt rüstete auf, verpflichtete Oliver Logermann, ebenfalls aus Hiltrup.
Das Straucheln der beiden Bezirksliga-Absteiger SC Hoetmar und VfL Sassenberg war allerdings nicht die einzige Überraschung in der A-Liga. Für positive Schlagzeilen sorgte auch die SG Telgte II. Als Aufsteiger hievte sich die Truppe von Trainer Andreas Strump gleich auf den vierten Platz. Auch der VfL Sassenberg wurde überrascht von der SG und zog mit 2:3 den Kürzeren. Strumps Ex-Klub, dem TuS Freckenhorst, ließ die Telgter Reserve beim glanzvollen 4:1-Erfolg ebenfalls keinerlei Chance. Dabei hatte die Saison mit einem Fehlstart begonnen. Im Derby unterlagen die Telgter Ems Westbevern mit 2:5. Danach starteten sie ihre erste Erfolgsserie mit fünf Spielen ohne Niederlage. Eine weitere mit vier Siegen am Stück folgte im November.
Auch Nachbar Ostbevern hatte mit einem Fehlstart zu kämpfen. Die Misere hielt beim BSV drei Spiele an. Nach zwei 1:1-Remis setzte es beim VfL Sassenberg eine herbe 0:7-Klatsche. Die Truppe von Trainer Michael Schwenniger erholte sich davon aber sehr schnell, antwortete mit drei Siegen in Folge. Die Unbeständigkeit war jedoch ein ständiger Begleiter des BSV in der Hinrunde. Gegen die SG Telgte II (0:4) und den TuS Freckenhorst (2:6) leistete sich Ostbevern weitere schwere Schnitzer, die jedoch durch Kantersiege gegen die WSU II (6:0) und den FC Greffen (7:0) kompensiert wurden. Unterm Strich reichte es für Platz fünf nach 16 Spielen.
Der SV Ems Westbevern blieb im Mittelfeld der Tabelle stecken. Eine ausgeglichene Bilanz mit je sechs Siegen und Niederlagen sowie vier Remis bescherte Rang neun zur Winterpause. Im Gegensatz zu den anderen beiden heimischen Teams legte die Truppe von Trainer Gerd Busch einen Start nach Maß hin mit vier Spielen ohne Niederlage. Erst seit Ende Oktober gerieten die Emser mehr und mehr ins Hintertreffen. Von den letzten sechs Matches konnte nur noch das Heimspiel gegen Beelen gewonnen werden, das allerdings mit 8:1.
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