Im Schnitt 1317 Fans bei den USC-Heimspielen
Di., 31.01.2012
Nummer zwei hinter Dresden
Rekordbesuch am Berg Fidel: 2715 Zuschauer sahen am Sonntag die Partie gegen Schwerin. Mehr Zuspruch als Münster hatte bislang nur der Dresdner SC.
Münster -
Na bitte, geht doch: Der USC Münster ist im deutschen Damenvolleyball wieder die Nummer zwei – in der Zuschauer-Statistik. 1317 Fans im Schnitt sahen die bisherigen neun Heimspiele des Bundesligisten.
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Nur Dresden machte mehr Menschen mobil (1937) und hält auch die Spitzenwerte an der Tageskasse. 3000 Anhänger erlebten die Partie der Sachsen gegen Vilsbiburg, 2900 kamen zum Vergleich mit Stuttgart. Beinahe hätte Münster diese Rekordzahlen am Sonntag geknackt: 2750 Fans pilgerten zur Begegnung mit Meister Schwerin (2:3) an den Berg Fidel. Es war die größte und stimmungsvollste Kulisse seit dem Titel-„Finale“ gegen Vilsbiburg an Pfingsten 2005.
Zugegeben, es war Sparkassen-Tag. Für gut 1000 Besucher übernahm das Kreditinstitut den Eintritt. „Doch von denen wären auch viele gekommen, wenn sie die Karte selbst hätten bezahlen müssen“, sagt USC-Geschäftsführer Detlef von Delft. Tatsächlich ist Bewegung im Thema. Bei der gleichen Aktion vor einem Jahr begrüßten die Unabhängigen „nur“ 1952 Gäste. Damals ging die Begegnung mit Dresden in lediglich 70 Minuten sang- und klanglos 0:3 verloren.
Aktuell ist Münster sportlich ein gehöriges Stück weiter. Beim 2:3 am Sonntag verlangte es Schwerin einiges ab. „Wir haben uns gut präsentiert und den Leuten gezeigt, dass beim USC wieder Volleyball auf hohem Niveau gespielt wird“, erklärte Präsident Matthias Fell zufrieden. Längst gilt die Qualifikation für die Play-offs als beschlossene Sache. Und natürlich möchte der USC in der Normalrunde Platz vier verteidigen. „Das ist zumindest ein lohnenswertes Ziel“, so Fell gestern.
Aktuell haben die Unabhängigen vier Punkte Vorsprung auf Hamburg, Wiesbaden und Suhl. Das ist ein kleines Polster, aber beileibe kein Ruhekissen. Der Spielplan beschert dem USC für die nächsten Wochen kniffelige Aufgaben mit den Auswärtsbegegnungen in Wiesbaden und Stuttgart sowie den Heimspielen gegen Vilsbiburg und Suhl. Da ist einiges zu gewinnen, aber auch viel zu verlieren. Münsters junge Mannschaft bleibt auf dem Prüfstand.
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