Noch sechs Bewerber für fünf freie Plätze im Bundesliga-Play-off
Di., 07.02.2012
Büring: „Wir schaffen das“
Der USC verlor zuletzt gegen Schwerin und in Wiesbaden. Trainer Axel Büring sind die Play-off-Teilnahme des Bundesligisten aber nicht gefährdet.
Münster -
Rutscht der USC in eine Krise und am Ende sogar noch aus den Play-offs? Das ist nicht wirklich zu erwarten, doch rein rechnerisch nicht ausgeschlossen. Um auf der sicheren Seite zu sein, wird Münsters Damenvolleyball-Bundesligist wohl drei der sieben ausstehenden Partien der Hauptrunde gewinnen müssen.
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Die Unabhängigen sind Tabellenvierter und stehen zurzeit ziemlich gut da. Insgesamt acht Teams qualifizieren sich für die Play-offs, Das Spitzentrio – Vilsbiburg, Dresden und Schwerin – wird sie sicher erreichen, dahinter bewerben sich sechs Mannschaften um die verbleibenden fünf Plätze. Stand heute wäre Köpenick als Neunter draußen. Satte sechs Zähler trennen den USC und die Berlinerinnen im Klassement. Es müsste schon ziemlich viel schieflaufen, sollte Münster diesen Vorsprung noch verspielen. Andererseits: Der USC hat die jüngsten Partien in Wiesbaden (1:3) und gegen Schwerin (2:3) verloren. Zuvor schwächelte er in den Vergleichen mit Schlusslicht Berlin (3:1) und Abstiegskandidat Potsdam (3:2). Und nun rollt mit Spitzenreiter Vilsbiburg ein Großkaliber auf Münster zu. Trainer Axel Büring weiß um die Unwägbarkeiten des Geschäfts. Sorge, die Play-offs zu verpassen, hat er nicht: „Ich glaube an die Qualität unseres Kaders. Die Mannschaft ist stark genug.“
Sehr oft schon in dieser Saison holte Hana Cutura die Kastanien aus dem Feuer. Die Kroatin wurde bereits sieben Mal zur wertvollsten Spielerin gekürt. Über jeweils vier Nominierungen freuten sich Lonneke Sloetjes und Michaela Jelinkova. Zwei Ehrungen erfuhr Andrea Berg, je einmal durften Ines Bathen und Lea Hildebrand nach vorn. Zuletzt in Wiesbaden fiel die Wahl von VC-Trainer Andreas Vollmer auf Cutura. Bei 37 Versuchen punktete die 23-Jährige 14 Mal – sie hatte schon bessere Werte.
Die Leistung des gesamten Teams stufte Coach Büring „zwischen o.k. und gut“ ein. „Die Qualität war nicht schlecht. Geärgert habe ich mich allerdings über den ersten Satz, den wir ziemlich verschlafen haben.“ In der hessischen Landeshauptstadt setzte Axel Büring alle zwölf Spielerinnen ein. Sina Fuchs kamen in jedem Satz zum Zuge; nach der schweren Knieverletzung (Kreuzbandriss) findet die 19-Jährige wieder Anschluss. Am vergangenen Samstag kam das Talent zeitweilig auch in der Annahme zum Zuge. „Sina ist auf einem guten Weg, sie kann uns schon jetzt wieder helfen“, erklärte Büring.
Am Montag hatte die Mannschaft trainingsfrei, seit gestern präpariert sie sich für das Duell mit Spitzenreiter und Pokalfinalist Vilsbiburg. Drei Tage später geht es nach Stuttgart, ehe der VfB Suhl zum Abschluss der englischen Woche an den Berg Fidel kommt. Es ist mit Blick auf die Play-offs eine weichenstellende Zeit.
Standort
Sporthalle Berg Fidel, Münster|
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