Volleyball-Verbandsliga: TV Epe in Nöten
Di., 07.02.2012
Eigenfehlerquote viel zu hoch
Der TV Westfalia Epe konnte sich überraschend beim bisherigen Schlusslicht nicht durchsetzen.
Gronau-Epe -
Die dritte unnötige Niederlage in Folge kassierten die Volleyballer des TV Westfalia Epe beim bisherigen Tabellenletzten Everswinkel. Dabei konnten die Eperaner nach den vielen Ausfällen zuvor endlich wieder auf beinahe den kompletten Kader zurückgreifen.
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Jedoch wurde schnell deutlich, dass bei vielen Eper Akteuren die maximale Leistungsfähigkeit durch den Trainingsausfall noch längst nicht wieder hergestellt ist. Und Kapitän Rimco Schrijer war nicht zu ersetzen.
In den ersten beiden Sätzen lief bei den Eperanern nichts zusammen. Der TVWE, der in den letzten Begegnungen vor allem im Block überzeugte, konnte durch die schnellen Pässe des Gegners auf die Außenpositionen nur selten einen Doppelblock stellen. So nutzte Everswinkel Epes Schwäche im Stellungsspiel in der Feldabwehr. Der TV Westfalia konnte in keiner Disziplin überzeugen und gab sowohl Satz eins als auch den zweiten Durchgang mit 16:25 ab.
Im dritten Spielabschnitt kämpfte sich der TV Westfalia zurück ins Match, ohne dabei brillieren zu können. Etwas glücklich konnte der dritte Durchgang mit 27:25 gewonnen werden. Auch im vierten Satz hielten die Eperaner mit den überraschend stark spielenden Everswinklern mit, konnten aber die Niederlage aufgrund der weiterhin hohen Eigenfehlerquote nicht verhindern. Mit 23:25 endete der letzte Durchgang.
„Heute fehlte uns Kapitän Rimco Schrijer mehr denn je. Niemand konnte entscheidende Impulse setzen, um das Team wachzurütteln. Zudem hat uns Everswinkel durch sein schnelles Spiel an unserer derzeitigen Schwachstelle, dem Stellungsspiel, erwischt. Ich hoffe, dass wir die Probleme in den nächsten Wochen beheben können. Jeder Spieler hat jetzt begriffen, dass wir um den Klassenerhalt kämpfen müssen“, resümierte Spielmacher Stefan Venker, der einer der wenigen Spieler war, die an diesem Spieltag überzeugen konnten.