Handball-Bezirksliga

So., 05.02.2012

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Ausgleich in letzter Sekunde

Handball-Bezirksliga : Ausgleich in letzter Sekunde

Torben Aldejohann, der achtmal ins Schwarze traf und die Rote Karte sah, gab mit seiner WSU in letzter Sekunde den Sieg über Altenhagen-Heepen II ab. Foto: Penno

Warendorf - 

Mit einem Sieg über die Reserve der TSG Altenhagen-Heepen wollten die WSU-Handballer die Aufholjagd starten. Das gelang auch fast, doch ein strittiger Siebenmeter mit der Schlusssirene kostete den Sieg. Am Ende sprang beim 26:26 (16:14)-Remis gegen den Bezirksliga-Fünften immerhin ein Punkt heraus.

Von Johannes Schräder

Damit sieht es weiter nicht gut aus für die Warendorfer, die Schlusslicht bleiben. Zumal mit Mennighüffen und Everswinkel am Samstag zwei Abstiegskonkurrenten siegten. „Die Jungs wurden für ihren Kampf nicht belohnt“, ärgerte sich WSU-Coach Uwe Landau.

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Seine Mannschaft hatte zu Beginn des Spiels große Probleme mit der TSG-Deckung, warf in den ersten 13 Minuten nur zwei Tore (2:6). Doch dann legte die WSU langsam los und traf das Tor. Über 7:9 kämpfte sie sich auf 13:13 nach 25 Minuten heran. Drei weitere Treffer in Folge bedeuteten einen Drei-Tore-Vorsprung, in die Halbzeitpause ging es mit 16:14.

Nach dem Seitenwechsel ging es ähnlich los wie am Anfang des Spiels. Altenhagen-Heepen glich schnell zum 16:16 aus, die Landau-Sieben war in der Offensive viel zu harmlos. So durften die Gastgeber sich nach 40 Minuten erst über den ersten Treffer der zweiten Halbzeit freuen. Da aber die Defensive sicher stand, bedeutete der Treffer die erneute Führung. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, in dem sich kein Team absetzen konnte.

Allerdings wurde die WSU durch einen Platzverweis gegen ihren besten Werfer, Torben Aldejohann, geschwächt. „Das war keine Rote Karte. Torben hat uns in der Schlussphase gefehlt“, so Landau. In der wurde es dann richtig spannend. 40 Sekunden vor Schluss warf Patrick Ahlbrand seine Farben zur 26:25-Führung. Den letzten Angriff der Gäste wehrte WSU-Keeper Jan Kolodzei mit einer Superparade ab, doch das Schiedsrichtergespann entschied auf Siebenmeter, der den Ausgleich bedeutete.

„Außer dem Siebenmeter und der Roten Karte mache ich den Schiris keinen Vorwurf. Wir haben in der entscheidenden Phase zu leichtfertig abgeschlossen“, erklärte Landau.

WSU: Navaratnam, Kolodzei – T. Aldejohann (8), Ahlbrand (5), Strüving (4), R. Aldejohann (3), Muesmann (2), Schulze Althoff (2/2), Ahlke, Schleicher (je 1), M. Hippler.


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