Handball-Landesliga
Do., 09.02.2012
Kein Spiel wie jedes andere
Gastiert mit der Sportunion in seiner Heimat: Olav Schomakers.
Warendorf -
Für Olav Schomakers ist es kein Spiel wie jedes andere. Schließlich tritt der Trainer mit seinen WSU-Handballerinnen in seinem Wohnort Harsewinkel an: „Da geht es für mich auch ein wenig ums Prestige. Ich kann nur hoffen, dass meine Mannschaft einen guten Tag erwischt.“ Das Landesliga-Spiel wird am Sonntag um 18 Uhr in der Mähdrescherstadt angepfiffen.
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Vom Papier her geht die gastgebende TSG als Favorit ins Spiel: Sie nimmt Rang drei ein und kann sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Die Sportunion steht dagegen als Siebter jenseits von Gut und Böse, wird weder mit dem Auf- noch dem Abstieg etwas zu tun bekommen,
Einen Vorteil hat die Sportunion jedoch: Schomakers kennt die Harsewinkeler Mannschaft in- und auswendig. Im Hinspiel fegte sein Team die TSG mit 25:16 Toren aus der Halle. Die Frage ist, ob dieses Ergebnis die Gastgeberinnen am Sonntag hemmt oder eher motiviert. Vor einer Woche zeigte die Truppe von Trainer Ferlemann eine äußerst schwache Vorstellung und zitterte sich zu einem 20:17-Erfolg über Abstiegskandidat Hohne-Lengerich.
„Harsewinkel dürfte nicht noch einmal so schwach spielen, da bin ich mir sicher. Wichtig ist, dass wir unseren Aufwärtstrend fortsetzen, den wir zuletzt gegen Nottuln gezeigt haben“, sagte Schomakers, der auf Nadine Heitkemper und Ina Jankhöfer verzichten muss.
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