SC DJK siegt 29:28 gegen Coesfeld
Mo., 13.02.2012
Überflüssige Spannung
Vier Tore für den SC DJK gegen die DJK Coesfeld: Elisa Brügger.
Everswinkel -
Verdient, aber knapp. Auch das zweite Münsterland-Derby in dieser Spielzeit gewannen die Oberliga-Handballerinnen des SC DJK Everswinkel. In einer hitzigen Partie erkämpfte die Martin-Truppe einen 29:28 (16:15)-Heimerfolg über die DJK Eintracht Coesfeld.
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Das zweite Aufeinandertreffen der neuen und alten Mannschaft von Helmut Martin verlief zunächst sehr ausgeglichen. Die Gastgeberinnen konnten doch auf Rückraumspielerin Britta Stelthove zurückgreifen, da diese dienstfrei hatte. Nach acht Minuten stand es 5:5. Durch drei leichte Ballgewinne gingen die Gäste, die von 50 mitgereisten Fans unterstützt wurden, mit 7:6 (12.) und 9:7 (14.) in Front. Die Everswinkelerinnen, angeführt von Britta Stelthove, erspielten sich die Führung aber umgehend zurück, was vor allem daran lag, dass Coesfeld damit Probleme hatte, dass der SC DJK immer eine Spielerin in Manndeckung nahm. Die Gastgeberinnen zogen dadurch auf 15:10 (23.) weg, mussten diesen Vorsprung aber zur Pause (16:15) größtenteils wieder einbüßen.
Nach dem Wechsel sahen die Zuschauer ein ähnliches Bild: Erst erhöhte der SC DJK auf 19:15 (34.), dann kam Coesfeld wieder auf 19:18 (38.) ran. Die Partie war jetzt auf beiden Seiten sehr hektisch und kampfbetont. Miriam Roggenland und Britta Stelthove, die nahezu durchspielten, mussten sich nun viele Würfe nehmen. „Wir haben oft viel zu schnell abgeschlossen. Da hätten wir einen cooleren Kopf behalten müssen“, berichtete Martin, der Roggenland und Stelthove ansonsten eine gute Leistung attestierte.
Die Everswinkelerinnen zogen daraufhin über 21:18 auf 28:23 (51.) weg. Die anschließenden Bemühungen der DJK Coesfeld kamen zu spät, auch zwei Tore in der Schlussminute reichten nicht, um die 28:29-Niederlage zu verhindern.
„Ich denke, dass wir heute die bessere Mannschaft waren“, erklärte Martin, „wir haben das Spiel durch blöde Fehler immer wieder selbst spannend gemacht.“
„Vier Punkte gegen Coesfeld. Was will man als Ex-Trainer mehr“, freute sich Martin, der aber fest hofft, dass die Eintracht um Spielertrainerin Tine Hekman nichts mit dem Abstieg zu tun bekommt: „Ein kleines Herz schlägt eben noch für Coesfeld.“
SC DJK: Bülter, Helten – Roggenland (7/4), B. Stelthove (6/1), Brügger, Schlüter (je 4), Kleikamp (je 3), Herzberg, Schröder (je 2), Thiemann (1), Ott, Koza.