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Warendorf


Volleyball-Turnier in Warendorf

Mo., 06.02.2012

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„Hier spielt man einfach gerne“

Volleyball-Turnier in Warendorf : „Hier spielt man einfach gerne“

Die Foto: Heike Kalthoff

Warendorf - 

Alle Jahre wieder strömen die Breitensport-Volleyballer aus dem nahen und auch fernen Umfeld am ersten Februarwochenende in die Bundeswehr-Sportschule. Dort wurde jetzt die 30. Auflage des Oberst-Rathgeber-Gedächtnis-Turniers ausgetragen.


Für alle Beteiligten ist dieses Turnier immer wieder etwas Besonderes. „Der Termin wird in jedem Jahr frühzeitig im Terminkalender geblockt“, gibt Stefan Günnewig von den Mexican Blackbirds zu. Sein Team ist bereits seit 1994 mit einer Vertretung aktiv und seit zwei Jahren gibt es zusätzlich ein „Allstars“-Team. „Hier kommen die Spieler der ersten Stunden aus ganz Berlin, Köln, Lippstadt und Warendorf zusammen, die sich hier einmal im Jahr wieder treffen,“ so Günnewig. „Hier spielt man einfach gerne. Die Bedingungen sind klasse, die Organisation hervorragend und man freut sich, in jedem Jahr die Weggefährten wieder zu treffen“, erzählt der Volleyballer.

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Damit fasst Günnewig zusammen, was die meisten Sportler immer wieder nach Warendorf zieht. „Wir haben viele Mannschaften, die seit vielen Jahren hier spielen. Aber es kommen immer wieder auch neue Teams hinzu“, so die Chef-Organisatorin Martina Schlamann. „Das ist eines der größten Breitensportturniere in Nordrhein-Westfalen“, ergänzte WSU-Vorsitzender Klaus-Peter Ottlik. „Im ersten Jahr sind wir mit zehn Mannschaften gestartet.“ Ottlik dankte Kommandeur Bernd Grygiel für die Bereitstellung der Sporthallen. „Ohne diese idealen Sportstätte mit acht Feldern wäre das Turnier nicht möglich“, so Ottlik. Er dankte zudem Martina Schlamann als „Mutter des Turniers“ und ihrem Helferteam für die hervorragende Organisation. Oberst Grygiel war begeistert von dem Turnier und versprach, die Räumlichkeiten auch im nächsten Jahr zur Verfügung zu stellen.

In diesem Jahr hatten sich 74 Teams angemeldet. 40 Mannschaften gingen am Samstag in den Einzelwettbewerben an den Start, weitere 34 kämpften am Sonntag im Mixed um sportliche Ehren. Gespielt wurde in einer Breitensport- und einer Leistungsklasse.

Bei den Breitensportlern setze sich bei den Damen BW Beelen gegen die Kreishoppers aus Warendorf durch. Das Team „Remix“ aus Dillenburg siegte im Endspiel gegen den SC Engers. Der Zweitplatzierte reiste aus der Nähe von Koblenz an. Den Sieg im Mixed-Turnier sicherten sich die Klosterklopper aus Harsewinkel gegen Rote Erde Beckum.

Die „Ladykracher“ aus Warendorf verteidigten ihren Titel in der Leistungsklasse gegen die DJK RW Alverskirchen. Bei den Herren setzte sich das Hochschulsportteam aus Münster gegen Beelen durch. Im Mixed sicherte sich das Team „Mixpack“ aus Dortmund gegen die Lippstädter Vertretung „Hart ist nicht wichtig“ den Turniersieg.

Doch ob Sieg oder Niederlage – in einem sind sich alle Beteiligten einig: „Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr und kommen gerne wieder nach Warendorf.“


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