Nachrichten Münster
Di., 05.08.2008
Beresa-Tochter zieht nach Münster
Münster. Die Idee bleibt, der Standort ändert sich: Die Beresa-Tochter „Family-Cars“, im Mai 2006 in Anwesenheit der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen in Senden-Bösensell aus der Taufe gehoben...
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Münster. Die Idee bleibt, der Standort ändert sich: Die Beresa-Tochter „Family-Cars“, im Mai 2006 in Anwesenheit der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen in Senden-Bösensell aus der Taufe gehoben, zieht nach Münster um – ins Stammhaus der Beresa-Unternehmensgruppe am Meckmannweg / Weseler Straße. Als Termin für die Verlagerung nannte Beresa-Geschäftsführer Winfried Hötte gestern den 15. August.
Das ganz auf Familienfreundlichkeit getunte Autohaus, das wegen seiner neuartigen Konzeption auch das Interesse der Familienministerin geweckt hatte, war – wie Hötte gegenüber den WN einräumte – am Standort Bösensell nicht auf die Kundenstruktur und -frequenz gestoßen, die man gehofft hatte. Es sehe vielmehr so aus, dass sich Bösensell mehr zu einem Lkw-Standort entwickele.
Durch den Umzug soll „Family Cars“ von der höheren Frequenz am Standort Münster partizipieren, wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt. Überdies solle die Tochter als Gebrauchtwagenmarke in das Beresa-Vertriebsnetz integriert werden. Künftig werde sich „Family Cars“ – ähnlich wie Smart – als eine Abteilung im Beresa-Stammhaus präsentieren, sagte Hötte.
Platz ist an der Weseler Straße nach der Verlagerung des Nutzfahrzeuggeschäftes genug. Insgesamt stehen hier rund 36 000 Quadratmeter Präsentationsfläche zur Verfügung.
Der Umzug stehe auch im Einklang mit der Strategie des Unternehmens, die Gebrauchtwagenstandorte mit Blick auf die Angebotsbreite zu konzentrieren, heißt es. Im vergangenen Jahr hat die Beresa-GmbH nach eigenen Angaben an neun Standorten rund 6000 Gebrauchtwagen verkauft.
