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Sa., 08.05.2010

Nachrichten Münster Martini-Grundschule: Gut behütet

Gut behütet - so kann der Sommer kommen: Die Mädchen und Jungen der Martini-Grundschule wissen jetzt, dass Sonnenschutz wichtig ist, um gegen Hautkrebs vorzubeugen. Foto: (Oliver Werner)
Von Martina Döbbe

Münster - Die Sonne strahlt. Draußen zwar gar nicht. Drinnen um so mehr. An den Turnhallen-Wänden der Martini-Grundschule prangt Sonne an Sonne - so träumen sich die 135 Mädchen und Jungen den Sommer. Und wissen eins jetzt ganz genau: Sommer, Sonne, Sonnenschein - das bedeutet auch, Sonnencreme, Sonnenkappe, im Schatten bleiben. Eine Woche lang stand quasi ein brandneues Fach auf dem Stundenplan: „Die Sonne und ich“. Von der ersten bis zur vierten Klasse ging es um die schönen, aber auch um die gefährlichen Seite der Sonne.

Die heiße Idee hatte Schulleiterin Ursula Hockmann: „Hautschutz und Vorbeugung gegen Hautkrebs sind ganz wichtige Themen, die wir den Kindern nahe bringen wollten.“ Um sie zu schützen, um ihnen die zwei Seiten der Sonne er erklären - und um zur ersten Sonnenschutz-Schule Münsters zu werden.

Die Vorzeichen dafür sind bestens. 135 Mädchen und Jungen haben begeistert mitgemacht, haben viel gelernt, wissen jetzt, was „Sonnenterrassen“ sind - und Eincremen gar nicht so schlimm ist. Dr. Elmar Ehring, Sprecher des Qualitätszirkels der Hautärzte, und Oberarzt Dr. Meinhard Schiller von der Universitäts-Hautklinik waren absolut begeistert, was sie in den Klassen erlebten und wie viel die Kinder schon in dieser Woche - der offiziellen Euromelanoma-Woche - gelernt haben.

„Die Botschaft ist vorbeugen“, wandten sich die beiden Spezialisten zum Abschluss noch einmal an alle Kinder, die sich in der Turnhalle tummelten. Jeder gut behütet mit einem Sonnenschutz-Käppi, jeder mit einem Wasserball, und viele schon mit dem Sonnenschutz-Führerschein. Den bekommen diejenigen, die eine kleine Prüfung abgelegt haben. Wer noch nicht an der Reihe war, der darf nächste Woche dabei sein.

Ursula Hockmann, ihr Kollegium, die Schüler und ihre Eltern - sie freuen sich auch, dass sie künftig zwei große Sonnenschirme aufspannen können, die das Telgter Unternehmen Dermasence neben Sonnenschutzmitteln, Bällen und Kappen zur Verfügung stellt. „Damit wird der Sandspielbereich geschützt“, erzählt Ursula Hockmann. Und: Demnächst bekommt das Sportamt Post von der Schule. „Wir wollen die Anregung aufgreifen, beim Schwimmen in den Freibädern Sonnenschutz-T-Shirts tragen zu dürfen.“

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