Diskussion um Hindenburgplatz

Fr., 24.06.2011

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Lewe plädiert für Adenauer

Von Klaus Baumeister

Münster - Im Internet-Netzwerk Facebook hat sich Oberbürgermeister Markus Lewe für eine Umbenennung des Hindenburgplatzes ausgesprochen und zugleich den früheren Bundeskanzler Konrad Adenauer ins Spiel gebracht.

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Lewe schreibt: „Wir werden in Münster kaum ein paar Nebenstraßen umbenennen und den größten Platz mitten in der Stadt weiter nach Hindenburg benennen können. Konrad Adenauer wäre ein besserer Namensgeber.“

Dr. Michael Jung, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion und ebenso wie Lewe Befürworter einer Umbenennung, reagierte gestern zurückhaltend auf diesen Vorschlag. Zunächst einmal gehe es darum, eine „Grundsatz-Entscheidung“ über die Umbenennung herbeizuführen. Jung verwies darauf, dass inzwischen zahlreiche Vorschläge gemacht worden seien, die man alle „in Ruhe diskutieren“ müsse.

Konkret wurden in den vergangenen Tagen folgende Namen diskutiert: Edith-Stein-Platz, Fritz-Bauer-Platz, Schlossplatz, Westfalenplatz und Neuplatz.

Hery Klas, GAL-Fraktionschef, hat Jung unterdessen einen „schlechten politischen Stil“ vorgeworfen, weil er das Kommissions-Ergebnis bereits bewertet habe. Zunächst einmal solle sich der Ältestenrat mit dem Thema beschäftigen. Dieser tagt Anfang Juli. Klas kritisierte auch die Junge Union, die in einer Pressemitteilung die „Lebensleistung“ Hindenburgs positiv bewertet hatte.


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