Team um Skater-Papst fährt auf Nürburgring

Mo., 27.06.2011

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Titus: „Es war die Hölle los“

Titus Dittmann freut sich, dass er mit seinem Rennwagen das 24-Stunden-Rennen überstanden hat.Foto: (ah)
Von Gabriele Hillmoth

Münster - Titus Dittmann ist glücklich. Mehr als das: „Ich bin fix und fertig“, sagt der 62-Jährige. Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring liegt gerade ein paar Minuten hinter ihm. Der Münsteraner ist mit seiner Dodge Viper angekommen, das kann nicht jeder der 250 Fahrer von sich behaupten.

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Dittmann schätzt, dass er irgendwo auf einem Platz zwischen 150 und 160 gelandet ist. „Es war die Hölle los“, berichtet die Skater-Legende. Die letzte Runde in seinem Rennauto ist er wieder selbst gefahren. Der 62-Jährige freut sich, dass sein Auto überhaupt durchgehalten hat.

Das sah nicht immer so aus, denn als sich Dittmann gegen zwei Uhr nachts ans Steuer setzte, hatte er kaum freie Sicht durch seine Windschutzscheibe. Öl spritzte aus der Lenkung. „Wenn dann die anderen mit 300 überholen“, so Dittmann, dann werde einem schon ganz anders.

Ein Fan-Club feierte das Team aus Münster mit seinen vier Fahrern. Fallschirmspringer landeten mit der grünen Flagge der Skate-Aid-Aktion, für die sich Dittmann engagiert. Mindestens 2700 Euro hatte der Münsteraner schon vor dem Rennen für den Bau von Skate-Anlagen in Afghanistan gesammelt.


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