Fr., 01.07.2011

Sicherheit auf Münsters Straßen Die Polizei lässt nicht locker

Von Martin Kalitschke

Münster - Die Polizei lässt nicht locker: Im Kampf um mehr Sicherheit auf Münsters Straßen, Bürgersteigen und Radwegen wird sie in den kommenden zwei Wochen die mittlerweile 33. Schwerpunktaktion durchführen. „Unsere Beamten werden wieder rund um die Uhr unterwegs sein“, kündigt der Leitende Polizeidirektor Udo Weiss an - um Alkoholsünder zu stellen, Raser zu stoppen, Fehler beim Abbiegen zu ahnden, Rotfahrer auszubremsen.

Weiss rechnet damit, dass erneut 4000 bis 5000 „Maßnahmen“ - also Bußgelder oder Strafanzeigen - fällig werden. Die aktuelle Schwerpunktaktion würde damit im Schnitt der 32 vorangegangenen Aktionen liegen.

„Die Deutschen sind ein normenuntreues Volk“, sagt Weiss. Er verweist auf die jüngste Statistik der Flensburger Verkehrssünderkartei - sie registrierte im vergangenen Jahr 33 Prozent mehr Einträge als im Jahr zuvor. Hauptgrund seien Geschwindigkeitsverstöße gewesen: „Zwei Drittel der in Flensburg registrierten Sünder sind zu schnell gefahren.“

Die Münsteraner seien nicht besser als der Durchschnittsdeutsche, betont der Leitende Polizeidirektor. Bei den 27 000 Verstößen, die im vergangenen Jahr bei Schwerpunktaktionen geahndet worden seien, handelte es sich um 10 000 Geschwindigkeitsvergehen. Daneben fielen 2600 Handynutzer auf.

Erst am Donnerstag hatten die Unfallforscher der Versicherer die Bemühungen Münsters um mehr Verkehrssicherheit gelobt. Noch zweieinhalb Jahre läuft das aktuelle Maßnahmenprogramm. Weiss geht jedoch bereits jetzt davon aus, dass es auch danach weiterhin Schwerpunktaktionen in Münster geben wird.

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