Fr., 28.10.2011

Protest vor dem Stadthaus I „Occupy“-Bewegung auch in Münster

Von Wolfgang Schemann

Münster - Die weltweite „Occupy“-Bewegung begann am 17. September an der Wall Street . Und am Wochenende wird sie auch Münster erreichen: Am Samstag (29. Oktober) soll ein Zeltlager vor dem Stadthaus 1 den Protest, der sich vor allem gegen die Macht des Geldes und der Banken richtet, auch in die Westfalenmetropole tragen. Allerdings ist nicht angestrebt, „dass wir dort über mehrere Tage campieren“, betont Klaus Leger , Vorstandsmitglied des Kulturvereins Frauenstraße 24, „wir wollen einfach mit möglichst vielen Leuten ins Gespräch kommen“. Im Mittelpunkt der Aktion steht ein großes Infozelt, in dem über die Anliegen des Protestes informiert wird - in dem Besucher aber auch Gelegenheit bekommen sollen, ihren Protest zu artikulieren, etwa mit Hilfe einer Wandzeitung Die Idee für die münsterische Aktion stammt von der „Marx-Engels-Gesellschaft“, und die Mitstreiter kommen auch vorwiegend aus dem linken Lager. Aber das müsse ja nicht so bleiben, sagt Leger - „zumal der überwiegende Teil der Menschen von der Krise betroffen ist“. „Wir sind die 99 Prozent“, so heißt es denn auch unter anderem in einer am Dienstagabend verabschiedeten Erklärung, „von deren Steuergeldern Banken gerettet werden. Die „Occupy“-Aktion am Samstag versteht Klaus Leger als Initialzündung. Am Montag (31. Oktober) ab 19 Uhr soll dann im Institut für Politik und Theologie an der Friedrich-Ebert-Straße 7 beraten werden, wie es weitergeht. Dabei werde es auch um die Vorbereitung des nächsten „globalen Aktionstages“ am 11. November gehen, so Leger.

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