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Fr., 04.11.2011

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Acht Juroren begutachten Filmfestival-Beiträge

Die Filmfestival-Juroren stehen bereit. Foto: (pn)

Münster - 

Lieber kurz oder lang? Eine Frage, die sich für Marc Rensing, Filmemacher aus Gronau, nicht stellt. Er sitzt in der vierköpfigen Jury, die in den nächsten Tagen 40 deutschsprachige Kurzfilme im Wettbewerb des Filmfestivals begutachten wird – und weiß schon, „dass es kompliziert wird“. Kollege Dieter Fietzke von der Film-Werkstatt an der Kunstakademie Münster stimmt ihm zu: „Die Bandbreite ist so groß, dass ich gespannt auf die erste Jury-Runde bin.“


Sie folgte für die Kurzfilm-Juroren gestern Abend. Liv Lisa Fries, aufstrebende Schauspielerin, ist mit 20 die Jüngste im Bunde. Sie weiß aber schon, worauf sie bei den Kurzfilmen achten will: „Was für eine Vision dahinter steckt.“ Fries, die aktuell an der Seite von Heiner Lauterbach den Film „Wir sind wieder wer“ dreht, sitzt erstmals in einer Jury und freut sich besonders auf den Austausch der Filmenthusiasten.

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Dass ist bei Egbert-Jan Weeber, Shootingstar des niederländischen Films, nicht anders. Als eine Art „kulturelle Weiterbildung“ deklariert er seinen Aufenthalt hier. Weeber gehört der vierköpfigen Jury an, die über die acht europäischen Beitrage im Spielfilmwettbewerb zu befinden hat.

Ob die Juroren die Wettbewerbsfilme schon vorab daheim gesehen haben? Rensing schüttelt verneinend den Kopf: „Die gucken wir schön da, wo sie hingehören. Auf der Leinwand.“


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