Fördern und loben

Do., 01.12.2011

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Bürgerstiftung vergibt den Bürgerpreis 2011 / Science Slam vor Kompetenzzentrum

Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung (l.), und Anno Lederer, Vorstandsvorsitzender der GAD (r.), überreichten Stephan Musholt (Science Slam) den Bürgerpreis 2011.Foto: (Matthias Ahlke)

Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung (l.), und Anno Lederer, Vorstandsvorsitzender der GAD (r.), überreichten Stephan Musholt (Science Slam) den Bürgerpreis 2011. Foto: Matthias Ahlke

Münster - 

Wissenschafts-Show vor Kompetenzzentrum und Studenten-Initiative: So lautete der Zieleinlauf beim Rennen um den siebten Bürgerpreis, dessen Finale gestern Abend im Rathaus-Festsaal stattfand. Insgesamt 28 Vereine, Initiativen und Projekte hatten sich um den Preis beworben, der in diesem Jahr unter dem Motto stand „Münster und seine Hochschulen. Miteinander – Füreinander“.


Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, zeigte sich bei der Begrüßungs-Talkrunde positiv überrascht von der Beteiligung: Es gebe, so sagte er, offenbar „mehr bürgerschaftliches Engagement an der Schnittstelle zwischen Hochschulen und Bürgergesellschaft als gedacht“. Fachhochschul-Präsidentin Prof. Dr. Ute von Lojewski hätte sich dagegen noch mehr Bewerbungen vorstellen können: „Die 28 sind nur die Spitze des Eisberges.“ Aber auf jeden Fall, so betonte Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson, sei das Ergebnis ein Beweis für das gute Verhältnis zwischen Stadt und Hochschulen.

Natürlich konnten nicht alle 28 „guten und substanziellen Projekte“ (Kosmider) ausgezeichnet werden. Der mit 5000 Euro dotierte Bürgerpreis in Gold ging an den Science Slam. Den Silber-Preis (2000 Euro) erhielt das Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der FH, das sich bemüht, Studierenden das Feld der Not-, Katastrophen- und Entwicklungshilfe nahezubringen. Den Bronze-Preis (1000 Euro) bekam die Studenten-Initiative „Weitblick“, die mit ihrem Projekt „weitblicken kinderleicht“ vor allem die Bildungschancen benachteiligter Kinder verbessern will. Der Verein „Pro Talent“ wurde für sein Stipendienprogramm mit einem Sonderpreis bedacht.

Die Bürgerstiftung, so Kosmider, habe sich auf die Fahnen geschrieben, bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Und „fördern“ bedeute eben auch öffentlich machen, loben, anerkennen, auszeichnen. Deshalb habe die Stiftung den Bürgerpreis geschaffen: „Wir freuen uns, wenn wir mit der heutigen Preisverleihung zu weiterem Engagement beitragen können, das Münster und seine Hochschulen verbindet.“


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