60-Jähriger wollte vermutlich ertrinkenden Hund retten

Fr., 03.02.2012

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Unglück an der Werse: Mann auf Intensivstation

60-Jähriger wollte vermutlich ertrinkenden Hund retten : Unglück an der Werse: Mann auf Intensivstation

Foto: Claus Röttig

Münster-Wolbeck - Taucher der Feuerwehr Münster haben Freitagvormittag einen zirka 60-jährigen Mann leblos aus der Werse geborgen. Ein Notarzt versuchte, den Mann auf dem Weg in die Uniklinik zu reanimieren. Er liegt auf der Intensivstation.

Von Anne Koslowski/Claus Röttig

Der Mann wollte vermutlich seinen Berner Sennenhund, der auf der zugefrorenen Werse in Höhe Hofkamp eingebrochen war, retten und fiel dabei selbst in das eiskalte Wasser. Ein Passant sah dem Mann und rief gegen 10.37 Uhr die Feuerwehr. Wie lange der Mann schon im Wasser war, ist unklar.

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Claus Röttig

Der Rettungsdienst versuchte den Mann wiederzubeleben.

"Den Hund haben wir unter dem Eis geortet und dann die Eisdecke aufgebrochen", sagte Feuerwehrchef Benno Fritzen. Das Tier konnte nur noch tot geborgen werden. Etwa 20 Meter von der Fundstelle des Hundes entfernt trieb der Körper des Mannes. "Taucher der Feuerwehr robbten angeleint über die Eisfläche, bis sie selber einbrachen", so Fritzen. Der Mann wurde rund 15 Minuten lang am Ufer reanimiert und dann ins Krankenhaus gebracht. Er befindet sich auf der Intensivstation.

Ab 10.55 Uhr waren die Taucherstaffel der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr und der Rettungsdienst im Einsatz, um den Mann und seinen Hund zu versorgen.


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