Rufmord-Prozess um die Herzchirurgin Prof. Sabine Däbritz

Fr., 03.02.2012

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Nach Zeugenaussage: UKM zeigt früheren Kollegen an

Rufmord-Prozess um die Herzchirurgin Prof. Sabine Däbritz : Nach Zeugenaussage: UKM zeigt früheren Kollegen an

Das Landgericht Münster Foto: Wilfried Gerharz

Münster - Das Universitätsklinikum Münster (UKM) hat am Freitag Strafanzeige gegen einen früher dort tätigen, damaligen Assistenzarzt gestellt. Der 39-Jährige hatte im sogenannten Rufmord-Prozess um die Herzchirurgin Prof. Sabine Däbritz und ihren Lebensgefährten vergangene Woche vor dem Landgericht Münster als Zeuge ausgesagt.

Von Julia Gottschick

Unter anderem hatte er angebliche Missstände an der Herz-Thorax-Chirurgie aus dem Jahre 2008 geschildert. Die Vorwürfe, die ihm das UKM nun macht: vorsätzliche Falschaussage, Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung. „Aus Sicht des UKM hat Herr Dr. D. bei seiner Zeugenaussage in verschiedenen Punkten bewusst die Unwahrheit gesagt“, heißt es in einer Mitteilung des UKM von Freitag. Seine Vorwürfe gegen die Klinik und die involvierten Ärzte seien „nicht richtig und in höchstem Maße ehrverletzend“.

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Der 39-Jährige war als Assistenzarzt für einige Zeit am UKM beschäftigt gewesen und befindet sich nun in der Ausbildung zum Facharzt am Herzzentrum Duisburg, dessen Leiterin Sabine Däbritz ist.


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