Fr., 27.04.2012

Münster zählt zu den Preisträgern 50.000 Euro für Wissenschaftsstadt

Münster zählt zu den Preisträgern : 50.000 Euro für Wissenschaftsstadt

Münster- Prinzipalmarkt Foto: Stadt Münster

Münster - 

Die Stadt Münster ist eine von zehn ausgewählten Kommunen, die sich zum Abschluss des bundesweiten Wettbewerbs „Stadt der Wissenschaft“ am 4. Juni in Lübeck präsentieren. Verbunden ist die Teilnehme an dieser Finalrunde mit einer Förderung über 50 000 Euro.

Von Ralf Repöhler

Unter der Überschrift „Münsters Originale“ soll die Wissenschaftsstadt mit Veranstaltungen und Formaten bekannter gemacht werden. Im „Schlauraum“ können sich Menschen im Porträtfoto zu Münster bekennen. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft (Berlin) hatte in den vergangenen Jahren jeweils eine „Stadt der Wissenschaft“ ausgezeichnet, die letzten Sieger heißen Mainz und Lübeck . Außer Münster gehören 2012 folgende Städte zu den Gewinnern der Ausschreibung: Bielefeld, Braunschweig, Bremen, Bremerhaven, Dresden, Kaiserlautern, Karlsruhe, Regensburg und Rostock.

Für 2012 waren alle bisherigen Bewerberstädte des Wettbewerbs dazu aufgerufen worden, ihre Ideen für die finale Ausschreibungsrunde einzureichen. Der Stifterverband sucht die besten Projekte, um Bildung und Wissenschaft in der jeweiligen Stadt zu stärken. Die zehn ausgewählten Projekte der Preisträger werden auf einem Laufsteg in den Mediadocks in Lübeck zu sehen sein. Die Besucher wählen aus diesem Kreis einen Publikumspreisträger.

"Über diese Auszeichnung durch den Stifterverband und die damit verbundene Projektförderung von 50 000 Euro freue ich mich sehr", sagte Oberbürgermeister Markus Lewe . "Sie ist eine Ehrung für die Wissenschaftsstadt und eine wertvolle Bestätigung für die erfolgreiche und nachhaltige Zusammenarbeit von Stadt, Hochschulen, Wirtschaft und Bürgerschaft." Genauso sieht es Prof. Dr. Ursula Nelles , Rektorin der Westfälischen Wilhelms-Universität: "Einmal mehr zahlt sich aus, dass die Stadt Münster und die Universität seit vielen Jahren bei der Profilierung als Stadt der Wissenschaft zusammen arbeiten. Wir verfolgen eine gemeinsame Strategie, und davon profitieren beide Seiten, vor allem aber alle Bürgerinnen und Bürger."

"In den zurückliegenden Jahren sind in Münster", laut einer Pressemitteilung der Stadt, "viele Projekte und Veranstaltungen entwickelt worden, die das Profil der Wissenschaftsstadt schärfen. Stadt, Hochschulen, Wirtschaft und Bürgerschaft haben dabei zusammengewirkt. Beispiele sind "Elternalarm", der Hochschultag, "Alternativ - Wissen erleben" und das Netzwerk "Allianz für Wissenschaft". Alle diese Ideen sind "Münsters Originale". Im Jahr 2013 sollen die Wissenschaftsstadt und "Münsters Originale" nach innen, also in Münster selbst und in der Region weiter ins Bewusstsein gebracht werden. In Anlehnung an "Schauraum" wird dazu die Reihe "SCHLAUraum" entwickelt. Sie wird zehn Tage lang das Zusammenspiel von Wissenschaft, Wirtschaft und Stadt in Münster und der Region erleben lassen."

Zu den Gratulanten nach der Auszeichnung zählt auch NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze: : „Das ist ein toller Erfolg für Münster und eine verdiente Anerkennung der erfolgreich geschmiedeten Allianz für Wissenschaft und Bildung. Das studentische Flair und eine bürgernahe Wissenschaftsszene gehören zu den Besonderheiten von Münster. Die Hochschule vor Ort prägen das städtische Leben und machen die beiden Städte so besonders und lebenswert.“

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