Mo., 04.06.2012

Preise für den Förderpreis verliehen Die Facebookwelt erklären: Münsterlandschule belegt ersten Platz

Preise für den Förderpreis verliehen : Die Facebookwelt erklären: Münsterlandschule belegt ersten Platz

Die Gewinner freuen sich über das Preisgeld. Foto: Stadtwerke Münster

Münster - Den richtigen Dreh hatten die Schüler der Klasse 6/7 der Münsterlandschule. Mit viel Kreativität, der passenden Einstellung und aussagekräftigen Effekten wagten sie sich an das Projekt Informationsfilm für Hörgeschädigte und überzeugten die Jury vom KICK-Förderpreis der Stadtwerke Münster.

Eine eigene kleine Gesellschaftsgeschichte zur Plattform Facebook erzählt ihr Videoprojekt. Das Besondere dabei: es wurde so gedreht, dass auch Hörgeschädigte die Botschaften ohne weiteres verstehen. So informiert der Film über die vielen „Gefahren", die sich im Sozialen Netzwerk für die Nutzer verstecken und erklärt die von den Schülern erstellten Regeln. Ein Medienprojekt, das die Jury überzeugt hat und den ersten Platz mit einem Förderpreis von 2000 Euro belegt.

 Bei der mittlerweile vierten Preisverleihung wurden am Sonntag, 3. Juni, im Skaters Palace die besten zwölf Projekte geehrt. Das Besondere am Förderpreis: es sind alle Schulformen von Berufsschule, Förderschule, Realschule und Gesamtschule bis zum Gymnasium vertreten. „Wir freuen uns, dass der erste und dritte Platz in diesem Jahr an eine Förderschule gegangen ist. Das zeigt, dass hier wirklich jede Schule die gleiche Chance hat", so Dr. Henning Müller-Tengelmann, kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Münster.

 Dabei hatte die Jury vorab keine leichte Arbeit vor sich: über 250 Schüler aus der Region bewarben sich mit eigenen innovativen Projekten zu den Themen Energie und Technik, Ökologie und Umwelt sowie Zukunft und Gesellschaft. In diesem Jahr überzeugten junge Wissenschaftler von 15 Münsteraner Schulen mit insgesamt 24 Projekten.

 Weitere Preisträger

Aus den eingereichten Projekten wurden zwölf Arbeiten mit einem Förderpreis von insgesamt 5.750 Euro geehrt. Bei den Platzierungen von Platz eins bis zehn landeten jeweils zwei Gruppen auf den Plätzen sechs und sieben.

Der zweite Platz ging an das Gymnasium Wolbeck, das mit insgesamt drei Projekten teilgenommen hat. Der Schüler Markus Schmitz entwickelte aus einer USB-Platine und einer gesteuerten Kommandozeile das Projekt „Satzanalyse mittels künstlicher Intelligenz". Mithilfe von im Raum installierten Mikrofonen und der eigenen Sprache kann im Notfall Hilfe geholt werden. So kann dieses Projekt beispielsweise in betreuten Wohnanlagen zum Einsatz kommen.

Die „Ofenanzünder-Werkstatt", ein Praxisangebot für Schüler der Regenbogenschule (ebenfalls eine Förderschule), darf sich über den dritten Platz freuen. In ihrer eigens gegründeten und geführten Schülerfirma werden professionell Kaminanzünder handgefertigt und vermarktet. Dabei ist der Zuspruch ist so groß, dass die Vorbestellungen zurzeit nur mit Wartezeit bewältigt werden können.

Die Plätze vier bis zehn belegen in chronologischer Reihenfolge: Schillergymnasium, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Münsterlandschule und Realschule im Kreuzviertel (beide Platz sechs), Kardinal-von-Galen Gymnasium und Freie Waldorfschule (beide Platz sieben), Schillergymnasium, Regenbogenschule und Gymnasium Wolbeck. Alle eingereichten Projekte werden unter www.kick-muenster.de ausführlich beschrieben.

Bei der Preisverleihung konnten sich die Teilnehmer neben Urkunden über folgende Preisgelder freuen: der erste Platz erhält einen Förderpreis in Höhe von 2.000 Euro, der zweite Platz erhält 1.000 Euro, der dritte Platz bekommt 500 Euro und die Plätze vier bis zehn jeweils 250 Euro. Nach den Sommerferien erscheint das KICK-Magazin, das über die Preisverleihung, die teilgenommenen Schulen und deren Botschaftslehrern berichten wird. Ab Oktober startet dann das neue KICK-Schuljahr. 

Jury

Die Jury mit Dr. Henning Müller-Tengelmann (kaufmännischer Geschäftsführer Stadtwerke Münster), Dr. Michael Jung (Schul- und bildungspolitischer Sprecher im Rat), Dr. Antje Rötger (Gründerin und Geschäftsführerin des Münsteraner Biotech Unternehmen Carpegen GmbH), Klaus Ehling (Leiter des Amts für Schule und Weiterbildung) und Julius Dittmann (Geschäftsführer titus GmbH – Home of Skateboarding) vergab seine individuellen Noten für jedes Projekt. Die Bewertungskriterien waren: Innovationskraft des Projektes, die Kosten-/Nutzenrelation und die Schlüssigkeit des Konzeptes.

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