Do., 05.07.2012

Hundehasser unterwegs Tierheim warnt vor vergifteten Fleischbällchen

Münster - 

Unverständnis und Wut bei Hundehalterin Janine Balkenhol. Offenbar wurde erneut ein Hund Opfer von Tierquälerei. Der Vierbeiner habe bei einem Spaziergang am Kanal Höhe Gremmendorf ein Fleischbällchen gefressen, das, wie nachher bei einem Tierarzt festgestellt wurde, vergiftet war.

Von Paula Goebel

Der Hund sei wohlauf, jedoch handelt es sich bei ihm leider nicht um einen Einzelfall. Schon in der Vergangenheit wurden mehrfach Hunde durch Gift oder auch Rasierklingen in Leckerchen schwer verletzt. Wer diese oft tödlichen Leckerbissen verteilt, ist nicht auszumachen. „Es könnte sogar der freundliche Nachbar sein“, meint Doris Hoffe vom Tierheim Münster. Vielleicht sind es Anwohner, die sich von den freilaufenden Hunden gestört fühlen. Jedenfalls sei es nahezu unmöglich, die tatsächlichen Täter ausfindig zu machen und zur Anzeige zu bringen. Zu schnell und zu beiläufig können die Köder in Büschen oder auf Wiesen verteilt werden.

Doris Hoffe gibt daher allen Hundehaltern einen guten Rat: „Der Hund muss lernen, bei einem Spaziergang nichts zu fressen was er findet.“ Außerdem warnt sie davor, den Hund etwas von Fremden annehmen zu lassen. Es mag nett erscheinen, wenn jemand vorbei kommt, den Hund streichelt und ihm Futter gibt, jedoch könnte es sich auch hierbei um einen gezielten Anschlag auf das Tier handeln. Der Polizei liegen nach WN-Recherchen derzeit keine Anzeigen vor.

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