Mi., 10.10.2012

Hochschulen legen Erstsemester-Bilanz vor Über 8000 „Neue“ an Uni und FH

Hochschulen legen Erstsemester-Bilanz vor : Über 8000 „Neue“ an Uni und FH

Foto: Oliver Werner

Münster - 

Das Wintersemester hat angefangen – und es gibt wieder mehr Studienanfänger an der Universität als im vergangenen Jahr. Die FH meldet einen leichten Rückgang.

Von Karin Völker

Die Universität Münster hat mit einem kleinen Plus an Studienanfängern ins Wintersemester 2012/2013 gestartet. An der Fachhochschule Münster studieren insgesamt so viele junge Leute wie noch nie.

Am Mittwoch haben beide Hochschulen die vorläufigen Zahlen ihrer Studienanfänger bekanntgegeben. Noch laufen die Einschreibungen – es können also noch „Erstis“ hinzukommen.

Universität Münster

An der Universität sind bisher 5390 Studierende in ihr erstes Hochschulsemester gestartet. Das entspricht einem knapp fünfprozentigen Anstieg im Vergleich zum vergangenen Wintersemester, als 5136 "Erstis" ihr Studium an der WWU aufnahmen

FH Münster

An der FH Münster fällt die Zahl der Neueinschreibungen (2932) zum 10. Oktober etwas geringer aus als im letzten Jahr. Den Grund sieht die FH darin, dass mehr Studiengänge mit einem NC versehen wurden. Auf die 42 Studiengänge ohne und 23 mit NC gab es insgesamt 17 000 Bewerbungen. An der FH sind aktuell insgesamt 11 754 Studierende eingeschrieben, und 1000 mehr als im Vorjahr. In Münster sind nun 7453, in Steinfurt 4301 Studierende immatrikuliert.

Beliebteste Studienfächer

Die Universität zählt nach eigenen Angaben insgesamt rund 39 800 Studierende. Um einen der Plätze für Studienanfänger hatten sich rund 53 000 Interessenten beworben, rund 6000 allein um einen Studienplatz in Psychologie.

Auch BWL, VWL, Jura und Kommunikationswissenschaft gehören zu den besonders nachgefragten Fächern. In den Fächern Psychologie und Kommunikationswissenschaft standen den verfügbaren Studienplätzen eine so hohe Zahl an Bewerbungen gegenüber, dass nur jeder 16. beziehungsweise jeder 12. Bewerber zugelassen werden konnte. Doppelte Abitur-Jahrgänge in einigen Bundesländern fielen für die Bewerberzahlen in Münster kaum ins Gewicht. Dafür stieg der Anteil der "einheimischen" Bewerber, also aus Nordrhein-Westfalen, auf gut 60 Prozent leicht an.

Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen

Am 15. November müssen alle Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen ihre aktuellen Studierendenzahlen der Landesregierung für die jährliche Statistik mitteilen. Bis dahin könnten es also noch einige Einschreibungen mehr sein.

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