Sanierung von Rhenus- und Flechtheim-Speicher in Münster
Zehn Millionen Euro für die Hafen-Südseite

Münster -

Startschuss für den Umbau der beiden wohl markantesten Gebäude im Stadthafen: Für rund zehn Millionen Euro bauen die Stadtwerke den Flechtheim- und den Rhenus-Speicher bis Ende kommenden Jahres um. Die Bauvorarbeiten haben bereits begonnen, mit der Baugenehmigung rechnet der kaufmännische Geschäftsführer des Unternehmens, Dr. Henning Tengelmann, „noch in dieser Woche“. In die sanierten Industriegebäude, die zum Teil denkmalgeschützt sind, werden das Wolfgang-Borchert-Theater, Büros und ein Archiv einziehen.

Mittwoch, 10.04.2013, 11:04 Uhr

Sanierung von Rhenus- und Flechtheim-Speicher in Münster : Zehn Millionen Euro für die Hafen-Südseite
Die Pläne für den Umbau von Flechtheim- und Rhenus-Speicher (im Hintergrund) präsentierten am Dienstag Dr. Henning Müller-Tengelmann (Stadtwerke, l.) und Architekt Jörg Preckel. Foto: Matthias Ahlke

„Dieser Umbau bildet den Auftakt zum Strukturwandel auf der Hafen-Südseite“, betont Müller-Tengelmann, der am Dienstag gemeinsam mit Jörg Preckel vom Architekturbüro Pfeiffer, Ellermann, Preckel die Pläne für die Speicher-Umnutzung vorstellte. 3500 Quadratmeter werden auf Büros entfallen, 2500 Quadratmeter stehen für Archivräume zur Verfügung. Ursprünglich sollten diese vom Landschaftsverband genutzt werden, doch der blieb bislang eine verbindliche Zusage schuldig, so Müller-Tengelmann. „Wir sind nun auch für andere Nutzer offen.“

Der Umbau der Speicher ist gestartet

In Erdgeschoss und Untergeschoss der beiden Speicher wird das Wolfgang-Borchert-Theater einziehen. Der Mietvertrag wird laut Müller-Tengelmann voraussichtlich im Mai unterzeichnet. Auf 1500 Quadratmetern wird neben Bühne und Zuschauerraum auch ein Theater-Café untergebracht sein. Müller-Tengelmann hält es nicht für ausgeschlossen, dass das Theater bereits im Frühjahr 2014 einzieht, „während weiter oben noch gebaut wird“. Noch offen ist die künftige Nutzung von 400 weiteren Quadratmetern im Erdgeschoss.

Für die Bauarbeiten veranschlagen Müller-Tengelmann und Preckel rund 18 Monate. Spätestens Anfang 2015 soll der Umbau abgeschlossen sein. Die Vermarktung der noch nicht vergebenen Flächen habe inzwischen begonnen. Als Miete werde man „die marktüblichen Preise“ verlangen, so Müller-Tengelmann – „mindestens 13 Euro pro Quadratmeter Bürofläche“.

Bereits zwei Interessenten gebe es für ein unbebautes Nachbargrundstück. Die folgende Parzelle habe die Molkerei Söbbeke reserviert, das Grundstück von Lehnkering werde „sicher“ 2016 frei.

Sanierung von Rhenus- und Flechtheim-Speicher

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