Do., 23.05.2013

Protest gegen Merkel wächst „Blockupy“-Kundgebung vor dem Rathaus

Münster - 

Das Bündnis „Blockupy“ hat eine Protestkundgebung gegen den Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag (25. Mai) angemeldet. Einer Pressemitteilung nach haben bereits zahlreiche Redner unterschiedlicher Organisationen ihre Teilnahme zugesagt.

Von Uwe Wahlbrink

Offenbar wächst die Kritik am geplanten Merkel-Besuch am Samstag (25. Mai) in Münster . Auf der Protestkundgebung , die ab 9.30 Uhr gegenüber dem Rathaus stattfindet und polizeilich angemeldet wurde, haben bereits Redende aus den unterschiedlichsten Spektren der Stadtgesellschaft zugesagt. Das teilte Hannes Draeger , Mitinitiator der Proteste und Aktivist des Bündnisses „ Blockupy “ mit.

Der Vorsitzende des DGB Münster, Peter Mai, habe seine Teilnahme zugesagt und werde auf der Protestkundgebung sprechen. Ebenso gebe es Redebeiträge von Attac, dem Uni-AStA sowie der Verdi-Jugend. Auch Aktivisten des kurdischen Studierendenverbandes sollen ihren Protest angekündigt haben und Stellung gegen die Waffendeals der Bundesregierung mit dem türkischen Regime wollen, so Draeger in seiner Pressemitteilung.

„Der Protest wird breit, bunt und entschlossen. Wir haben per Mail und in den sozialen Netzwerken  viel Zustimmung erhalten. Der unkritische Empfang  Merkels von Seiten des Oberbürgermeisters spiegelt nicht die Meinung in der münsterischen Bevölkerung wider“, so Draeger.

„Merkels Marionetten-Politik“ für Banken in der Euro-Krise, die Fortsetzung des Krieges in Afghanistan oder aber auch ihr Bildungsabbau der letzten Jahre seien gute Gründe, gegen Merkel und ihre Politik  auf die Straße zu gehen.

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