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Sa., 22.06.2013

Peter Maffay in Münster Peter Maffay rockt mit Steffi Stephan

Münster - 

Die beschauliche Szenerie vor dem münsterischen Schloss wurde am Freitagabend empfindlich gestört. Mit voller Absicht! „Es wird lauter“, hatte Peter Maffay schon im Vorfeld angekündigt – und er hielt Wort. Mit einem dreistündigen Konzert begeisterte er die 8000 Fans in Münster.

Von Gunnar A. Pier

Die beschauliche Szenerie vor dem münsterischen Schloss wurde am Freitagabend empfindlich gestört. Mit voller Absicht! „Es wird lauter“, hatte Peter Maffay schon im Vorfeld angekündigt – und er hielt Wort. Schon am Nachmittag schallte der Soundcheck quer durch die Innenstadt. Mit einem fast dreistündigen Rockkonzert bewies der 63-Jährige dann am Abend, wie weit er vom Schlager seiner Jugendtage entfernt ist.

Als die Band etwa nach der Hälfte des Konzert „Und es war Sommer“ spielt, verschwindet prompt der Regenbogen hinter dunklen Wolken und vereinzelte Tropfen drohen Regen an. Doch es blieb bei einem angedeuteten Schauer, und die 8000 Fans vorm Schloss blieben trocken.

Fotostrecke: Peter Maffay 2013 vor dem Schloss in Münster

Aber Peter Maffay – der noch beim Tourstart mit Heiserkeit zu kämpfen hatte, in Münster aber wieder genesen schien – hätte sich wohl eh nicht bändigen lassen. 2013 ist er so ungestüm wie lange nicht. Deshalb verzichtet er bewusst auf viele über die Jahre leid gespielte Dauerbrenner und spielt Lieder, die ein wenig in Vergessenheit geraten waren. Und die durften gerne wuchtig, manchmal düster und laut sein – keine leichte Kost für weniger eingefleischte Fans.

Die kamen eher bei den Hits auf ihre Kosten, die Maffay natürlich ebenso im Gepäck hatte. Kein Abend ohne „Sonne in der Nacht“ . . .

Einige Gäste verstärkten Peter Maffay an diesem Abend. Darunter war Laith Al-Deen („Bilder von dir“), der auf der gesamten Tour dabei ist. Und als kleine Überraschung kam beim uralten „Spuren einer Nacht“ Jovel-Chef Steffi Stephan mit auf die Bühne vor dem Schloss.

Wie in alten Tagen, als der Münsteraner noch in Maffays Band den Bass zupfte. Zum Beispiel bei „Spuren einer Nacht“. Und genau das spielten die beiden alten Freunde gestern Abend unter dem Jubel der Münsteraner.

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