So., 08.09.2013

12. Volksbank-Münster-Marathon Viel Spektakel am Streckenrand

Das Marathon-Ziel ist in Sichtweite: Am Streckenrand sorgen die Zuschauer für Begeisterungsstürme. Mit ihren Anfeuerungsrufen motivieren sie die Läufer für die letzten Meter auf dem Prinzipalmarkt.

Das Marathon-Ziel ist in Sichtweite: Am Streckenrand sorgen die Zuschauer für Begeisterungsstürme. Mit ihren Anfeuerungsrufen motivieren sie die Läufer für die letzten Meter auf dem Prinzipalmarkt. Foto: Oliver Werner

Münster - 

Fans, Zuschauer und Sportbegeisterte feuerten die Läuferinnen und Läufer beim Münster-Marathon kräftig am Zieleinlauf an.

Von Jennifer Glahn

Das letzte Adrenalin bei den Langstrecken-Läufern setzen am Sonntagvormittag Hunderte Zuschauer, Fans und Sportbegeisterte am Straßenrand frei: Sie säumen den Zieleinlauf des 12. Volksbank Münster Marathons im Herzen der Stadt und machen einen riesen Radau.

Rasseln, Grölen, Klatschen, Rufen und Pfeifen: Die Läuferinnen und Läufer werden lautstark auf ihrem Weg zum Prinzipalmarkt angefeuert. „Wir wollen den Sportlern noch mal so richtig Power geben, wir sind begeistert zu sehen, was die da leisten“, sind sich Dieter Göckner und Issi Wiesweg einig. Die beiden Sportbegeisterten stehen seit Stunden in der letzten Kurve vor dem Einlauf und kommen kaum nach, um all ihre Klanginstrumente zu bedienen.

„Ich bin selbst schon Marathon gelaufen, es ist ein wahnsinniges Gefühl, so angefeuert zu werden, das gibt einem einen richtigen Kick“, schwärmt Göckner,

Wohin man blickt: Große und kleine Laufsport-Fans, die alles geben, um die Sportler zu unterstützen. Nach dem erfolgreichen Zieleinlauf kommen viele der mehreren Hundert Helfer zum Zuge, die sich hinter der Linie ehrenamtlich für den erfolgreichen Marathon und die Sportler einsetzen.

An Station eins hinter dem Ziel gibt es erst einmal eine Medaille und gleich darauf einen wärmenden Überzieher, damit die Läuferinnen und Läufer nicht auskühlen. An den Tischen dahinter befüllen Lisa Olbrich und Stephanie Manthei Becher mit isotonischen Getränken im Akkord. „Wir geben mehrere Tausend Getränke aus“, so die freiwilligen Helferinnen, die schon um halb sieben morgens mit der Leeze gekommen sind.

Genauso lange schnibbeln Jose Valente und Barbara Backensfeld bereits Obst als Erfrischung für die Sportler – ohne Pause. „Wir sind schon richtige Profis“, sagen die Ehrenamtlichen lachend, die viele Hundert Kisten Bananen und Orangen tablettfertig zubereiten.

„Wenn der große Pulk ankommt, dann haben wir richtig zu tun“, so die erfahrenen Helfer weiter. Bei den Rettungskräften geht es dagegen ruhig zu – nur ein paar Krämpfe sind zu behandeln. 

Leserkommentare

Google-Anzeigen

Mehr zum Thema

immomarkt.ms Anzeigen

Wohnungen, Häuser, Grundstücke und gewerbliche Immobilien aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1898567?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F1753750%2F2009865%2F