Fr., 06.09.2013

Club-Szene am Albersloher Weg in Bewegung „Music Hall“ wird richtig jovel

Das Jovel am Albersloher Weg wird derzeit umgebaut, das Kiffe-Logo demnächst durch ein großes „J“ ersetzt.

Das Jovel am Albersloher Weg wird derzeit umgebaut, das Kiffe-Logo demnächst durch ein großes „J“ ersetzt. Foto: kal

Münster - 

Die Club-Szene am Albersloher Weg ist zurzeit gehörig in Bewegung. Das „Jovel“ wird komplett umgebaut, die Teileröffnung ist für den 28. September geplant. Bereits eine Woche zuvor, am 20. September, feiert der „Club Veron“ im Cineplex-Gebäude seine Wiedereröffnung. 

Von Martin Kalitschke

Bewegung auf der Ausgeh-Meile zwischen Hansaring und Hawerkamp: Während die Großraum-Diskothek im Cineplex, die früher „Go Parc“ und dann „Partyworld“ hieß, am 20. September als „Club Veron“ neu durchstartet, bleibt wenige Meter entfernt, im Jovel, praktisch kein Stein auf dem anderen. Marvin Lindenberg und Steffi Stephan, die das frühere Kiffe-Autohaus 2012 erworben hatten, bauen es derzeit mit großem Aufwand in ein Kultur- und Dienstleistungszentrum um. Hier ist die Teileröffnung für den 28. September geplant. Das traditionsreiche Opel-Logo auf dem denkmalgeschützten Komplex soll dann durch ein „J“ werden.

Marvin Lindenberg (r.)

Marvin Lindenberg (r.) Foto: kal

„Das neue Jovel wird das beste, das es je gegeben hat“, verspricht Lindenberg. Mit dem Umbau der 12 500 Quadratmeter großen Immobilie werde eine Vision Realität: „Endlich das Jovel zu bauen, das wir uns immer gewünscht haben.“

Künftig wird es am Hawerkamp nicht nur ein Jovel geben, sondern gleich drei: die Jovel Lounge für bis zu 300 Gäste, den Jovel Club für bis zu 500 Gäste und kleinere Konzerte sowie die Music Hall mit bis zu 1500 Gästen und einer neuen Bühne, die nach den Wünschen der Betreiber noch mehr Stars nach Münster locken soll. Bereits sicher sind Konzerte mit der New Model Army (1. Oktober), Sido, Inga Rumpf und Christina Stürmer.

Im Laufe des Herbstes werden im Jovel-Komplex zudem ein Imbiss und eine weitere Gastronomie ihre Pforten öffnen, berichtet Lindenberg. Für weitere Flächen gebe es bereits „viele Interessenten“ – vor allem aus dem Kultur- und Kreativsektor. In zwei bis drei Jahren, so seine Schätzung, werden Umbau und Vermarktung abgeschlossen sein. Trotz aller Neuerungen: Der seit Jahrzehnten bekannte Charme des Jovel, eines Veranstaltungsortes mit Kult-Status in der Szene, bleibe erhalten.

Derweil versprechen die Betreiber des „Club Veron“ im Cineplex-Gebäude für den 20. September eine „spektakuläre Eröffnung“. In Sichtweite des benachbarten Jovel werde den Gästen künftig unter anderem eine neue Bühne mit einer 200 Quadratmeter großen LED-Wand geboten. Außerdem werde es eine rundherum begehbare Theke und mehrere VIP-Bereiche geben – sowie ein italienisches Bistro, heißt es auf der Facebook-Seite der Großraum-Diskothek. Im Februar hatte es bei der „Party World“ einen Betreiber-Wechsel gegeben.

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