Mo., 09.09.2013

Straßenkünster Festival im Zoo Nicht nur gut für Giraffen

Da guckt selbst die Giraffe interessiert: Tierisch gute Musik verspricht das dritte internationale Straßenkünstlerfestival im Zoo. Kulturmanager Nicolas Leibel und Stefanie Heeke vom Allwetterzoo gehören zu den Organisatoren.

Da guckt selbst die Giraffe interessiert: Tierisch gute Musik verspricht das dritte internationale Straßenkünstlerfestival im Zoo. Kulturmanager Nicolas Leibel und Stefanie Heeke vom Allwetterzoo gehören zu den Organisatoren. Foto: jvg

Münster - 

Tierisch musikalisch wird es am kommenden Wochenende im Allwetterzoo Münster. Rund 30 Künstlerinnen und Künstler sind dann zum dritten internationalen Straßenkünstlerfestival zwischen Giraffen, Gorillas, Elefanten und Co. an zwei Tagen unterwegs.

Von Jennifer Glahn

An zehn verschiedenen Stellen im Zoo gibt es abwechslungsreiche Programmpunkte, die von Theateraufführungen für Kinder über Akrobatik und Kleinkunst bis hin zu Bandmusik, Sängerdarbietungen und Auftritten von Solisten reichen. Die Idee zu dem Festival stammt von der münsterischen Musikikone Steffi Stephan . Gemeinsam mit Kulturmanager Nicolas Leibel und Stefanie Heeke vom Allwetterzoo kümmert sich Stephan um Nachwuchstalente und besondere Musiker.

Rund 140 Bewerbungen aus ganz Europa und der Welt sind für das Festival im münsterischen Zoo eingegangen – da war es nicht leicht, eine Auswahl zu treffen. „Wir wollen ein familienfreundliches Programm gestalten und mit einem breiten Spektrum an Künstlern zeigen, was es für Möglichkeiten in der Welt der Kunst und Musik gibt“, so Leibel. Langweilig wird es garantiert nicht: Musiker aus Neuseeland , Chile, Kanada, Aserbaidschan, den Niederlanden und natürlich Deutschland sorgen für unterschiedliche Akustik im Zoo. „Sing a Song Writer“ wollen an der Nashorn-Lodge eine besinnliche Atmosphäre gestalten, auf dem Landois-Platz begrüßen westafrikanische Klänge auf dem Marimbaphon die Besucher, Bassisten, Trommler und Sänger hüllen den Zoo an unterschiedlichen Stellen an Gehegen und Flächen in eine akustische Klangwelt.

Rücksicht auf die Tiere sei dabei selbstverständlich, denn einige Zoo-Bewohner seien „Kunstbanausen“. „Die Musiker und die Tiere sollen miteinander harmonieren“, verspricht Leibel leise und besinnliche Klänge.

Musiker und Co. bekommen für ihre zweitägigen Auftritte ihre Fahrtkosten erstattet, als Gage gilt das Straßenkünstlermotto „Geld im Hut tut Künstlern gut“. Am 14. und 15. September finden Auftritte jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr statt.

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