Mi., 09.10.2013

WN-Serie über „Ersti“ Dirk Trompeter Mein neues Leben als Student

Dirk Trompeter ist einer der 5900 „Erstis“, die an der Universität im Wintersemester ein Studium beginnen. In einer Serie berichtet er in den nächsten Monaten über sein erstes Semester.

Dirk Trompeter ist einer der 5900 „Erstis“, die an der Universität im Wintersemester ein Studium beginnen. In einer Serie berichtet er in den nächsten Monaten über sein erstes Semester. Foto: Matthias Ahlke

Münster - 

Unter den rund 42 000 Studierenden sind in diesem Oktober 5900 Studienanfänger, die meisten von ihnen haben im Frühsommer im doppelten Abiturjahrgang die Schule abgeschlossen. „Ersti“ Dirk Trompeter schildert in einer WN-Serie seine Eindrücke von Münster und dem Studentenleben.

In der kommenden Woche beginnen die Lehrveranstaltungen an der Universität zum Wintersemester. Unter den rund 42 000 Studierenden sind in diesem Oktober 5900 Studienanfänger, die meisten von ihnen haben im Frühsommer im doppelten Abiturjahrgang die Schule abgeschlossen. Dirk Trompeter (19) aus Lügde im Lipperland ist einer der Neulinge, die jetzt die Universität kennenlernen. Wie ist es in einer großen Vorlesung, wie wirkt die Stadt auf ihre jungen Neubürger? Wie schmeckt das Essen in der Mensa wirklich und wo sind die angesagtesten Treffpunkte? Dirk Trompeter berichtet auf der WN-Hochschulseite über sein erstes Semester:

Endlich das Abi in der Tasche und schon wieder Fragen über Fragen: nun ging es los. Was will, was kann ich studieren? Welche Uni passt zu mir?

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Bei mir stand schon sehr schnell fest: Ich möchte in Münster Englisch und Erdkunde auf Lehramt studieren. Ich kannte Münster zwar gar nicht, hatte aber viel Gutes über Uni und Stadt gehört und gelesen. Ich hatte Glück: Die Zusage der WWU kam per Mail. Ich habe mich sofort auf einen Wohnheimplatz in Münster beworben. Eigentlich eine aussichtslose Angelegenheit, erfuhr ich auf der Website des Studentenwerks. Dort stand, es müsse mit Wartezeiten von sechs bis zu 36 Monaten gerechnet werden.

Trotzdem packte ich schon mal einige Sachen zusammen und schaute schon mal in den sozialen Netzwerken, wer denn noch alles an der WWU ein Studium beginnen wird. So stieß ich auf die „Erstis Wintersemester 2013/2014-Gruppe“. Die ersten Kontakte knüpften sich fast automatisch – und als wir überlegten, ein erstes Ersti-Treffen zu planen, kam passend dazu dann doch die ersehnte Zusage für einen Wohnheimplatz: Ein möbliertes elf Quadratmeter kleines Appartement an der Steinfurter Straße.

Glücklich darüber packte ich Umzugskartons voll und freute mich auf meine erste eigene „Wohnung“ in Münster. Seit September ist das Zimmerchen mein Zuhause, und ich fühle mich ganz wohl. Das Bett ist ganz bequem, und ein Regal und zwei kleine Schränke passten erstaunlicherweise auch noch rein. Nach dem Umzug die Stadterkundung, zuerst noch ohne Fahrrad mit einer Navi-App auf dem Handy zu den Top-Sehenswürdigkeiten: Domplatz, Schloss oder Aasee. Allein war ich bald nicht mehr unterwegs, denn auch etliche Erstis aus der Facebook-Gruppe trudelten in Münster ein.

Seit Montag ist Orientierungswoche, und ich habe schon zwei Stadtrallyes hinter mir – jeweils einmal mit der Englisch- und der Geo-Gruppe. Man bekommt Übung und viele neue Bekannte. Jetzt kenne ich schon einige, die dieselbe Fächerkombination studieren, wir werden uns bestimmt häufig sehen. Und das Gefühl macht sich breit: „Jetzt bin ich wirklich Student.“

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