Di., 04.03.2014

Tibet-Tag am 10. März „Flagge zeigen für Tibet“

Diese Flagge weht Montag auf dem Prinzipalmarkt.

Diese Flagge weht Montag auf dem Prinzipalmarkt. Foto: dpa

Münster - 

Vom Stadtweinhaus wird den Passanten am Montag (10. März) eine auffallend bunte, exotisch anmutende Fahne entgegenwehen. Sie soll an die Besetzung Tibets durch die chinesische Armee vor 55 Jahren erinnern.

Vielleicht fragen sich einige Bürger, welches Land diese Flagge repräsentiert und welcher Staatsbesuch sich wohl gerade den Repräsentanten der Stadt vorstellt, mutmaßt der münsterische Ableger der Tibet-Initiative Deutschland in einer Pressemitteilung. Tatsache sei: Am 10. März wird weltweit der gewaltsamen Besetzung Tibets durch die chinesische Armee gedacht. Vor 55 Jahren löste dieser militärische Akt einen Aufstand aus, der 87 000 Tibetern das Leben kostete und den Dalai Lama , das geistige Oberhaupt Tibets, ins indische Exil zwang. „Flagge zeigen für Tibet“ lautet der Titel des Gedenktages, der rund um den Globus an die zahllosen Opfer der Menschen auf dem „Dach der Welt“ erinnert. Im vergangenen Jahr waren es alleine in Deutschland etwa 1200 Städte und Gemeinden, darunter die Stadt Münster, die sich diesem Aufruf der Tibet-Initiative Deutschland e.V. (TID) anschlossen.

„,Flagge zeigen für Tibet‘ heißt, sich für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter und die Einhaltung der Menschenrechte in Tibet einzusetzen“, sagte Josef Kerklau , Mitglied der Tibet-Initiative Deutschland, Regionalgruppe Münster. „Wir in Münster, aber auch die politischen Vertreter der Städte, Gemeinden und Landkreise setzen weltweite Zeichen und weisen damit die Machthaber in China unmissverständlich darauf hin, dass Menschenrechte nicht verhandelbar sind.“

Von 17 bis 19 Uhr wird die Regionalgruppe Münster der Tibet-Initiative Deutschland in der Ludgeristraße einen Informationsstand betreiben und Informationen über die aktuelle Lage in Tibet bereithalten. Außerdem wird Gelegenheit geboten, sich per Unterschrift für die Freilassung widerrechtlich inhaftierter Tibeter einzusetzen. Die TID bittet die Bürger, sich an dieser Unterschriftenaktion für die Wahrung der Menschenrechte in Tibet und gegen willkürliche Verhaftungen zu beteiligen, heißt es weiter.

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