Mi., 19.03.2014

Projekt startet am 1. Juni Verwaltung arbeitet NS-Zeit auf

Der Historiker Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer aus Münster gehört zum wissenschaftlichen Beirat, der das Projekt begleitet.

Der Historiker Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer aus Münster gehört zum wissenschaftlichen Beirat, der das Projekt begleitet. Foto: Matthias Ahlke

Münster - 

Die Stadtverwaltung wird ab 1. Juni ihre Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus aufarbeiten. Drei Wissenschaftler der Universität werden mit dem Projekt betraut sein. Für die Untersuchung sind drei Jahre veranschlagt.

Von Martin Kalitschke

Die Aufarbeitung der Rolle der münsterischen Stadtverwaltung in der Zeit des Nationalsozialismus soll am 1. Juni beginnen und bis 2017 abgeschlossen sein. Dies geht aus einer Vorlage der Verwaltung hervor, über die am 27. März der Kulturausschuss diskutieren wird.

Der Rat hatte im vergangenen Dezember ein Projekt zur Aufarbeitung der Verwaltungsgeschichte in der NS-Zeit beschlossen. In einem ersten Schritt soll die Zeit von 1933 bis 1939 untersucht werden, dann folgen die Kriegs-Jahre. Das Projekt, das am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Uni Münster angesiedelt sein soll, wird von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. Ihm gehören die Historiker Prof. Dr. Sabine Mecking (Duisburg), Prof. Dr. Michael Ruck (Flensburg), Dr. Winfried Süß (Potsdam), Prof. Dr. Dietmar von Reeken (Oldenburg) und Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer (Münster) an.

Die Stadt soll den mit der Untersuchung beauftragten Uni-Wissenschaftlern – zwei Doktoranden und ein wissenschaftlicher Mitarbeiter unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Großbölting – die erforderlichen Akten zur Verfügung stellen. In der Vorlage werden die Mitarbeiter der Verwaltung aufgerufen, die Aufarbeitung zu unterstützen.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

kfzmarkt.ms Anzeigen

Autos, Motorräder, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2333291?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F2572714%2F2572724%2F