So., 27.04.2014

Messe „Teddybär Total“ zeigt Neuheiten Teddytrends und putzige Petze

Neue Bären in antiker Optik: Auf der Messe „Teddybär Total“ gab es am Wochenende in der Halle Münsterland über 10 000 Meister Petze zu sehen. Künstler und Aussteller aus 27 Nationen präsentierten die neusten Trends aus der Welt der kuscheligen Gesellen.

Neue Bären in antiker Optik: Auf der Messe „Teddybär Total“ gab es am Wochenende in der Halle Münsterland über 10 000 Meister Petze zu sehen. Künstler und Aussteller aus 27 Nationen präsentierten die neusten Trends aus der Welt der kuscheligen Gesellen. Foto: Oliver Werner

Münster - 

Über 10 000 schmusige Teddybären lockten am Wochenende fast genauso viele Besucher an zwei Tagen in die Halle Münsterland zur 20. Messe „Teddybär Total“. Aussteller aus 27 Nationen präsentierten die neuesten Kreationen rund um die putzigen Petze.

Von Jennifer von Glahn

Bei dieser Messe mochte man sich am liebsten von vorne bis hinten einmal durchkuscheln. Über 10 000 schmusige Gesellen lockten am Wochenende fast genauso viele Besucher an zwei Tagen in die Halle Münsterland zur 20. Messe „ Teddybär Total“.

Aussteller aus 27 Nationen präsentierten den Gästen aus ganz Deutschland die neuesten Kreationen rund um die putzigen Petze . „Wenn man hierher kommt, dann ist man einfach bärenbegeistert“, lachten die Freundinnen Elke Hudasch und Gudrun Warsany . Die Hobby-Näherinnen kommen regelmäßig aus dem Ruhrgebiet zur Teddybär Total, immer auf der Suche nach neuen Trends. „Irgendwo hat man Zuhause immer noch eine Ecke für noch einen neuen Bären frei“, schmunzelte die 58-jährige Gudrun Warsany. Gemeinsam gestalten die Freundinnen selber Bären. „Neue Ideen und ein neues Stückchen Stoff bringt man immer von der Messe mit“, so die 53-jährige Elke Hudasch.

Während die Sammlungen der Bärenfreunde größer werden, werden die Bären hingegen immer kleiner. Miniaturen, Kleinstfiguren und setzkastengroße Teddys sind der neuste Trend in der Bärenwelt. So spart man Platz für Petze und kann gleichzeitig mehr Bärchen aufstellen. Viele frische Versionen gab es beispielsweise bei den „Freche Früchte Bären“: Ausstellerin Kerstin Jeske kreierte aus den Teddybären einfach mal „Teddybeeren“und machte die Gesellen zu Blaubeeren und Co.

Ob Obst oder nicht, bei der Bärenmesse war für jeden Geschmack etwas dabei. Teddys im Wert von zehn bis weit über tausend Euro gab es zu erstehen.

Welche Schätze die Sammler selbst im Keller haben, brachte Daniel Hentschel ans Licht. Der Experte für Schätzungen und Bewertungen nahm die mitgebrachten Bären unter die Lupe. „Das ist eindeutig ein Clemens-Bär, Model Sammy, hergestellt ab 1958“, gab der Fachmann „Teddymama“ Ulrike Franz Auskunft. Die Besucherin freute sich über den Rat vom Experten, der gleich noch ein paar Tipps zur fachmännischen Reparatur parat hatte. „Sammy bekommt jetzt einen Ehrenplatz auf dem Sofa“, so die Bärenliebhaberin.

Das teuerste Model, das der Bärenexperte in die Pfoten bekam, war ein gut erhaltener, seltener Steiffbär von 1905 im Wert von rund 8000 Euro.

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