So., 27.07.2014

Oberbürgermeister besucht Explorado Abenteuer-Campus Münster fehlt ein Kindermuseum

Josefine schloss den Stromkreis – und Oberbürgermeister Lewe und Uni-Rektorin Ursula Nelles staunten.

Josefine schloss den Stromkreis – und Oberbürgermeister Lewe und Uni-Rektorin Ursula Nelles staunten. Foto: adoe

Münster - 

Oberbürgermeister Markus Lewe besuchte am Samstag den Explorado Abenteuer-Campus. Lewe wurde von Uni-Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles begleitet. Ehrengast Nummer zwei war Manfred Mehrwert. Die Umweltfigur der Abfallwirtschaftsbetriebe erklärte den Kindern, was man aus Müll alles machen kann.

Münster hat vieles: den Aasee, einen Zoo und die Promenade – ein Kindermuseum hat es aber noch nicht. Zumindest kein dauerhaftes. In den Ferien können Kinder nun den Explorado Abenteuer-Campus erkunden. Das mobile Kindermuseum hat seine Zelte im Arzneipflanzengarten der Universität aufgeschlagen und bietet verschiedene Experimente, in denen sich junge Nachwuchsforscher an die Naturwissenschaften herantasten können.

Unter die Kinder haben sich am Samstag auch Oberbürgermeister Markus Lewe und Uni-Rektorin Ursula Nelles gemischt. Sie testeten einen mechanischen Roboterarm und einen Stromkreislauf. „Es gibt nichts Schlimmeres, als ein Fahrrad-Rücklicht zu reparieren“, scherzte Lewe, als die zehnjährige Josefine den Stromkreislauf schloss und die Lampe leuchtete.

Neben naturwissenschaftlichen Experimenten bietet der Explorado Abenteuer-Campus noch vieles mehr, wie einen Barfußpfad und eine Mitmachgärtnerei. Dem fünfjährigen Leonard Linker hatten es die Steinmetzarbeiten besonders angetan. Er war am Samstag schon zum zweiten Mal auf dem Campus. Auch seinem Vater gefiel es dort. „Die Scouts kümmern sich wunderbar, deshalb ist der Besuch hier auch für mich entspannend.“ Wie an einer richtigen Uni finden auch auf dem Kindercampus Seminare statt, die von Dozenten der Uni Münster gehalten werden und bei denen die Kinder mitmachen können.

Die Initiative für den Campus ging von der Uni Münster aus. Sie wandte sich an die Firma Explorado, um die Planung und den Aufbau zu übernehmen. „In Münster gibt es eine Sehnsucht nach einem Kindermuseum“, sagte Nelles. Bremen habe sein Universum, Köln sein Odysseum, aber in Münster, einer Stadt, in der viele Kinder leben, fehle etwas Derartiges noch. „Das Explorado ist nun der Appetizer“, sagte sie lachend. Ihre Vision: ein dauerhaft erlebbares Kindermuseum in Münster.

Bis es so weit ist, kann sich Münsters Nachwuchs auf dem Explorado Abenteuer-Campus austoben. Noch bis zum 17. August ist dieser täglich geöffnet.

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